Nachwuchstalente zeigen Können

Seit dieser Woche und noch bis am 21. März 2015 haben schauspielbegeisterte Kinder die Möglichkeit, im «spiel.raum», der fabriggli-Theaterwerkstatt für Kinder, das Theaterspiel kennenzulernen.

Melanie Steiger
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Im Werdenberger Kleintheater fabriggli: Die Kinder der ersten Gruppe des «spiel.raum» imitieren eine pirschende Katze. (Bild: Melanie Steiger)

Im Werdenberger Kleintheater fabriggli: Die Kinder der ersten Gruppe des «spiel.raum» imitieren eine pirschende Katze. (Bild: Melanie Steiger)

BUCHS. Am Montag fand im Werdenberger Kleintheater fabriggli das erste Treffen der jungen Theaterspieler statt. In der ersten Gruppe von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr nahmen 14 Jungen und Mädchen im Alter von fünf bis acht Jahren teil. Anschliessend ging es gleich weiter mit der zweiten Gruppe von 17.45 Uhr bis 18.45 Uhr für Kinder ab neun Jahren bis und mit sechster Klasse. Um den «spiel.raum» abzuschliessen, findet am Schluss eine kleine Aufführung mit allen Teilnehmern im fabriggli statt. Es besteht noch die Möglichkeit, der zweiten Gruppe beizutreten, da noch freie Plätze vorhanden sind.

Prinzessinnen und Prinzen

Zu Beginn zeigte Bettina Herrmann, Leiterin des «spiel. raumes», den Kindern der ersten Gruppe das Theater und die Dimensionen der Bühne, damit niemand runterfällt. Die jüngeren Kinder freuten sich darauf, Tiere zu imitieren und Prinzessin oder König zu spielen.

Um einander besser kennenzulernen, spielte die Gruppe kleine Spiele. Die Kinder konnten anschliessend Tiere imitieren oder einen Gegenstand wie eine Skulptur darstellen. Zu einer Geschichte konnten die kleinen Schauspieler Prinz und Prinzessin spielen. Die kleinen Künstler waren mit Eifer dabei und liessen ihrer Phantasie freien Lauf. Viel zu schnell war für die Kinder die Stunde um und sie verliessen den Raum voller Vorfreude auf das nächste Mal.

Situationen aus der Realität

In der zweiten Gruppe nahmen elf Mädchen und Jungen teil. Die Motivation dieser Gruppe, Theater zu spielen, bestand darin, Situationen aus der Realität wiederzugeben und sich in andere Personen hinein zu versetzen. Bettina Herrmann erklärte den Kindern, dass es im Theater nichts Falsches gäbe, alles Vorgeführte ist die Interpretation und die Kreativität jedes Einzelnen. Deshalb sei es wichtig, dass niemand ausgelacht werde. Des Weiteren betonte die Leiterin die Wichtigkeit von lautem und deutlichem Sprechen auf der Bühne.

Verschiedene Szenarien wurden durchgespielt, wie zum Beispiel auf den Zug eilen, über heissen Teer oder Glatteis zu laufen. Bei der Inszenierung im Liegestuhl führten die Kinder ihre eigenen Ideen vor: schlafen, ein Buch lesen oder mit dem Handy spielen. Als das «Warten» imitiert wurde, entschieden die Darsteller selber, worauf sie warteten. Um diese Szene abzuschliessen, bildeten die Kinder Zweiergruppen, und spielten vor, wie es weitergehen sollte. Begeistert und motiviert, weiterhin am «spiel.raum» teilzunehmen, verabschiedeten sich die Kinder.

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