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Nach wie vor eine steife Brise

Die Umsatzzahlen der Raststätte Rheintal AG zeigen weiter einen sinkenden Trend an.
Hansruedi Rohrer
Verwaltungsratspräsident Jakob Rhyner (links) gratuliert CEO Peter Hofstetter zum 20-Jahr-Arbeitsjubiläum. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Verwaltungsratspräsident Jakob Rhyner (links) gratuliert CEO Peter Hofstetter zum 20-Jahr-Arbeitsjubiläum. (Bild: Hansruedi Rohrer)

SEVELEN. Verwaltungsratspräsident Jakob Rhyner begrüsste am Mittwochabend 80 Aktionäre zur 28. Generalversammlung der Raststätte Rheintal AG und führte sehr zügig durch die Versammlung, schliesslich wartete nachher das gewohnt hervorragende Nachtessen auf die Gäste. Der bereits an der letzten Generalversammlung aufgezeigte Trend sinkender Umsatzzahlen musste auch für das vergangene Geschäftsjahr hingenommen werden. Im Restaurant beträgt das Minus 5,6 Prozent, im Shop –3,1 Prozent und bei den Treibstoffen mengenmässig –8,7 Prozent. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Reingewinn von 359 943 Franken (Vorjahr 537 884 Franken) ab. Der Verwaltungsrat beantragte den Aktionären, anstatt eine 20-Prozent-Dividende wie im Vorjahr, diesmal eine 10-Prozent-Dividende auszuzahlen. Und zwar in Anbetracht der anstehenden Um- und Neubauprojekte in den Raststätten Ost und West, welche jedoch erst in der Planungsphase sind. Die Aktionäre waren damit einverstanden, wie auch mit allen anderen Punkten der Traktandenliste.

Eine GV wie gehabt

In nur zehn Minuten konnte der Präsident alle Traktanden reglementskonform abhandeln und erst noch eine Ehrung vornehmen und eine Gedenkminute einschalten. Die Ehre galt CEO Peter Hofstetter, der 1996 Angela Braukhoff ablöste und Chef der Raststätte ist. «Peter, du bist ein Glücksfall für diese und die anderen Raststätten», sagte Jakob Rhyner und gratulierte ihm zum 20-Jahr-Jubiläum. Loyalität, Fachkompetenz und vor allem Kostenbewusstsein seien gerade besonders wichtig, sagte Jakob Rhyner. Besonders der Einnahmenrückgang verlange nach so einem «Kapitän», der das «Thurau-Schiff» wieder in ruhige Gewässer führen könne.

Vom Verwaltungsrat mit einem Präsent geehrt wurde aber auch Jack Rhyner selber, feierte er doch am Montag den 65. Geburtstag und somit den Antritt in die Pension. Zum Gedenken an den verstorbenen Verwaltungsrat Eugen Frick wurde eine Schweigeminute eingeschaltet.

Raststätte Ost

Es zeigt sich, dass ein Neubau am alten Standort auf der Ostseite der Raststätte Rheintal die besten Erfolgsaussichten verspricht. Es soll ein «polyvalent nutzbarer Neubau, dessen Innenausbau leicht auf sich ändernde Bedürfnisse eingehen kann, errichtet werden», steht im Jahresbericht. Ein möglichst säulenloser Körper lasse die grösstmöglichste Flexibilität für die Gestaltung der Gastro-, Shop- und Tankstellenkonzepte zu. Die Erkenntnisse aus der Planung Ost sowie die Erfahrungen aus dessen Betrieb sollen in die Planung der Raststätte auf der Westseite einfliessen. Dort steht aber ein Projekt mit Umbau der bestehenden Bauhülle im Vordergrund. Aber erst fliessen die Erkenntnisse betreffend Zukunftstrends in der Gastronomie und deren Auswirkungen auf die Betriebe aus der im Herbst 2015 durchgeführten Strategieplanung der Raststätten Thurau, Rheintal und Walensee in die Planungen der anstehenden Umbauprojekte ein. Im Wissen um die kommende Erneuerung der Gebäulichkeiten wurde bislang nur das Allernötigste repariert. Entsprechend tief fiel deshalb der Liegenschaftsunterhalt an.

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