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Nach 93 Auftritten «händ d’Hügler-Buebe gnueg»

Krummenau D’Hügler-Buebe, eine allseits anerkannte Obertoggenburger Gesangsformation, hat es Bundesrat Didier Burkhalter gleich getan und wie der ­Magistrat den «glasklaren Entscheid» zum Aufhören getroffen. In Anlehnung an einen ihrer grossen Hits liesse sich singen «D’Hügler-Buebe händ gnueg». An ihrem «Tatort», der «Sonne» in Krummenau, hielten die neun Mannen am Freitag noch einmal inne. Sie sangen sich vor vollbesetztem Saal aus vollen Kehlen bis schlags Mitternacht durch ihr gesamtes Programm der letzten sieben Jahre. An der Rückwand der Bühne prangte die Fahne des Fanclubs. In grossen Lettern bekundeten sieben bekennende Anbeterinnen in entsprechenden T-Shirts, was sie an den Sängern so schätzten: «Ihr seid spitze: Männlich, fetzig, witzig romantisch.» Schier auf hundert, ganz genau 93 Auftritte hätten sie’s in ihrem Hügler-Buebe-Dasein gebracht, tat Chronist und «Sonne»-Wirt Peter Bösch der aufmerksam lauschenden Gemeinde kund.

Vom nahen Kirchturm hatte es schon zwölf geschlagen, als die immer noch muntere Neunerbande mit einem frisch eingeübten Göla-Song als Zugabe andeutete, dass ihr Schnauf gut und gerne noch für eine weitere Saison reichen würde. «Jää-nu-denn-halt: D’Hügler-Buebe händ gnueg.» Es folgte ein nicht enden wollenden Beifall.

Wenn man bedenkt, wie viele Grössen aus dem Showbusiness sich schon seit Jahren auf ihrer definitv letzten Abschiedstournee befinden, darf man die Hoffnung auf ein Wiederhören nicht begraben. (fis)

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