MOTORRAD: Müllers Fight um die Top Fünf

Nach der langen Sommerpause ist Rennfahrer Stefan Müller mit den Rängen 6 und 8 im französischen Dijon zufrieden.

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Stefan Müller (Nummer 7) hinter Chevalier und vor Kugler im Kampf um Platz 5. (Bild: PD)

Stefan Müller (Nummer 7) hinter Chevalier und vor Kugler im Kampf um Platz 5. (Bild: PD)

Zum zweiten Mal in dieser Saison startete der in Sax wohnhafte Stefan Müller in Dijon. Vor der Abfahrt stellte er zuversichtlich fest: «Ich habe mich gut vorbereitet und viel körperlich trainiert, meine Motivation ist hoch und ich werde alles geben, um unser Saisonziel zu erreichen.»

In den freien Trainings machte Müller das kalte Wetter etwas zu schaffen, und er brauchte lange, bis er eine akzeptable Rundenzeit fahren konnte. So resultierte für den Kawasaki-Fahrer im ersten Qualifying nur Platz 17. Am Abend lief Müller mit seinem Mechaniker Jason Spadin und dem dreifachen Schweizer Meister Pascal Nadalet zu Fuss um die Strecke und besprach mit ihnen die Ideallinie. Dank dieser Tipps konnte sich Müller im zweiten Qualifying nochmals um eine halbe Sekunde steigern und schnappte sich den zwölften Startplatz.

«Die Abstände sind nicht gross, ich bin überzeugt, gut mithalten zu können, und werde alles riskieren», blickte er auf das erste Rennen voraus. Nach einer guten Startphase lieferte sich Müller mit Timo Kugler und dem Westschweizer Gastfahrer Yohann Chevalier einen erbitterten Kampf um Platz fünf. Der Saxer konnte die Gruppe mehrmals anführen. Als das Rennen zwei Runden vor Schluss abgebrochen wurde, lag er auf dem 6. Rang.

Verfolger ohne Probleme in Schach gehalten

Müller zog folgende Bilanz: «Ich konnte meine Rundenzeit nochmals steigern, konstant abrufen und hatte noch Kapazität zum Angreifen. Mit Platz sechs bin ich zufrieden, weil einige Gaststarter aus höheren Kategorien hier am Start sind.» Unter den Permanentstartern hat er den starken 3. Rang erreicht.

Für das zweite Rennen hatte er sich wieder einiges vorgenommen. Nach einer schlechten Startphase hatten seine Gegner Kugler und Chevalier jedoch bereits einige Meter Vorsprung auf ihn. Müller versuchte alles und konnte den Abstand konstant halten. Das Rennen wurde jedoch wieder durch einen Unfall drei Runden vor Schluss abgebrochen und nicht mehr gestartet. So schaute für Stefan Müller Platz 8 heraus, Platz 4 unter den Permanentstartern. «Mit dem Resultat bin ich zufrieden. Wir konnten unsere Verfolger in der Meisterschaft ohne Probleme in Schach halten und weiter Punkte sammeln», lautet sein Fazit nach dem Wochenende.

In drei Wochen geht es für Stefan Müller zum Saisonfinal auf den deutschen Eurospeedway Lausitzring. Hier will er sein Saisonziel, den 5. Platz, definitiv sicherstellen. (pd)