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MOTOCROSS: Alles auf eine Karte

Lyonel Reichl aus Frümsen schaffte mit seiner KTM die direkte Qualifikation zum Europameisterschaftsfinal, der Ende Juli im tschechischen Loket stattfinden wird.
Der Frümsner Lyonel Reichl stellt sein Talent regelmässig unter Beweis. (Bild: PD)

Der Frümsner Lyonel Reichl stellt sein Talent regelmässig unter Beweis. (Bild: PD)

Der Frümsner Lyonel Reichl vom Motocross Club Triesen hat sich unlängst für den Motocross-EM-Final qualifiziert. Dieser findet in Tschechien statt, dort treffen sich die besten Nachwuchsmotocrosser aus ganz Europa, um den Besten aus ihrer Mitte zu bestimmen. Für den 10-jährigen Schüler war dies bislang kein leichter Weg; nachdem die Rennen in Italien und Frankreich noch Top-10-Platzierungen brachten, erfolgte in Portugal die Ernüchterung.

Zwar hatte der KTM-Pilot dort im ersten Lauf als Schnellster in der ersten Kurve einen Holeshot zu verbuchen, aber ein technischer Defekt warf ihn später aus dem Rennen. «Im zweiten Lauf merkte man dann schon, dass die Luft draussen war, obwohl er nach einem Sturz noch den 13. Rang erkämpfte», meinte sein Vater. Hier dürften auch die Strapazen eine Rolle gespielt ­haben, denn die beiden hatten knapp 2000 Anreisekilometer hinter sich.

Das gesamte Fahrerfeld nach Belieben dominiert

Nach dem mässigen Ergebnis in Portugal standen die letzten Läufe in Slowenien auf dem Programm. Hier zählten somit nur noch die Punkte. So lieferte der junge MCCT-Fahrer zwei grundsolide Sicherheitsläufe (7. und 9. Rang) ab, um sich als Gesamtachter die nötigen Punkte zur Qualifikation zu sichern.

Am vergangenen Wochenende bestritt Lyonel Reichl erstmals in der Klasse bis 65 ccm ein Rennen um die Schweizer Meisterschaft und hatte als Titelverteidiger mit einem Handicap von 190 Punkten auf den Führenden der Gesamtwertung zu kämpfen. Die Rennen um die Schweizer Meisterschaft waren bis anhin wegen Terminkollisionen nicht möglich gewesen, da der junge Nachwuchsfahrer voll auf die Karte Europameisterschaften setzte. So verpasste Reichl bereits 4 Wertungsläufe und mögliche 200 Punkte.

Dass mit dem Blondschopf zu rechnen ist, zeigte er in Les Verrières bei Neuchâtel. Der Titelverteidiger von 2016 dominierte bei seinem ersten Auftritt das Fahrerfeld nach Belieben und belegte mit zwei Sicherheitsläufen jeweils den ersten Rang. Der Druck für den in Frümsen wohnhafte Reichl ist aber weiterhin enorm, da er bei allen kommenden Rennen zumindest auf dem Podest stehen muss und keinen Ausfall riskieren darf, will er seinen Titel verteidigen. (pd)

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