Monika Züllig zieht neu die Fäden

Die Regie der Kinder-Puppenbühne liegt neu in den Händen von Monika Züllig. Zusammen mit dem Spiel-Team wird gegenwärtig «Frau Holle» erarbeitet. Für Irmgard Litscher bedeutet dieser Wechsel eine willkommene Entlastung.

Adi Lippuner
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Die neue Regisseurin der Kindervorstellung der Wildhauser Puppenbühne, Monika Züllig (links), und ihre Vorgängerin Irmgard Litscher. (Bild: Adi Lippuner)

Die neue Regisseurin der Kindervorstellung der Wildhauser Puppenbühne, Monika Züllig (links), und ihre Vorgängerin Irmgard Litscher. (Bild: Adi Lippuner)

WILDHAUS. Die Fäden von Frau Holle und Goldmarie werden von den Spielerinnen der Wildhauser Puppenbühne mit sicherer Hand bewegt. Auch wenn es noch einige Tage bis zur Premiere dauert, sind die neue Regisseurin Monika Züllig und ihre erfahrene Vorgängerin, Irmgard Litscher gefordert. Gemeinsam mit den Spielerinnen feilen sie an jeder Szene von «Frau Holle» der Gebrüder Grimm. «Es ist eine riesige Umstellung von der Spielerin zur Regisseurin», so Monika Züllig bei einem Besuch im Rietlistall. Doch weshalb dieser Wechsel nach vier Jahren Regie der Nachmittagsvorstellung durch Irmgard Litscher? «Ganz einfach, ich will etwas kürzer treten. Zudem wird mein Mann Stefan nächstes Jahr pensioniert und deshalb bin ich dankbar, wenn ich die Verantwortung der Regie weitergeben kann.» Monika Züllig bestätigt: «Irmgard Litscher ist eines der Zugpferde der Puppenbühne. Sie packt überall mit an, bereitet das Lokal vor, heizt und räumt auf, sie ist an allen Fronten tätig. Der von ihr geleistete Einsatz darf nicht unterschätzt werden.»

«Ein Geschenk des Himmels»

Monika Züllig erinnert sich, dass sie von Irmgard Litscher vor vier Jahren gefragt wurde, ob sie nicht Lust hätte, bei der Puppenbühne mitzuwirken. «Wir waren damals neu ins Toggenburg gezogen und dank dieser Aufgabe fand ich rasch Anschluss in der Gemeinde. Für mich als neu Zugezogene war die Aufnahme in dieses Team wie ein Geschenk des Himmels. Zudem möge sie das Verspielte, «auch wenn der letzte Einsatz auf einer Theaterbühne schon Jahre zurückliegt.» Aber das Spiel mit den Puppen habe sie von Anfang an fasziniert und nun sei sie bereit für die neue Aufgabe. Wenn Monika Züllig nicht für die Puppenbühne im Einsatz ist, widmet sie sich in ihrer Freizeit auch gerne dem Bogenschiessen. Zudem ist sie als Ferien- und Freizeitbetreuerin einer Wohngruppe im Johanneum in Neu St. Johann tätig. Irmgard Litscher ist überzeugt, dass ihre Nachfolgerin die Herausforderung bewältigt.

Für gross und klein

«Sie packt die Aufgaben mit Elan und neuen Ideen an. Sie hat Talent und passt bestens in unser Team. », bringt Irmgard Litscher ihre Erfahrungen auf den Punkt. Mit «Frau Holle» führt die Puppenbühne ein Stück auf, das bereits einmal im Programm war. «Frau Holle» wird am Montag, 29. Dezember, um 14 Uhr Premiere haben. Anschliessend wird das Stück ab 7. Januar bis 25. März 2015 – mit Ausnahme des 28. Januar – immer am Mittwochnachmittag zu sehen sein. Die Erwachsenen dürfen sich auf «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry freuen.

www.puppenbuehne-wildhaus.ch

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