Mögliche dritte Variante

Die Resultate der WWF-Umfrage haben Rhesi-Projektleiter Markus Mähr einigermassen überrascht. Dass die Bevölkerung mehrheitlich für Aufweitungen stimmt, habe er «in dieser Deutlichkeit nicht erwartet».

Drucken
Teilen

Die Resultate der WWF-Umfrage haben Rhesi-Projektleiter Markus Mähr einigermassen überrascht. Dass die Bevölkerung mehrheitlich für Aufweitungen stimmt, habe er «in dieser Deutlichkeit nicht erwartet». Eher enttäuscht ist er von der Aussage, wonach die meisten Befragten «beim Hochwasserschutz wenig Verbesserungspotenzial sehen». Die Projektleitung werde die Anliegen der Umweltverbände ebenso zur Kenntnis nehmen wie die Ansprüche der Trinkwasserversorgung und der Landwirtschaft, sagt Mähr. Entscheidend sei bei allen Interessengruppen, inwieweit ihre Forderungen gesetzeskonform sind. Nächste Woche werden Vertreter der Gemeinden, des Kantonsrates respektive Landtages sowie alle weiteren Akteure zu einem «Werkstattbericht» nach Salez eingeladen und über den Stand der Begleitplanungen sowie des Gesamtprojekts informiert; am 24. April gibt es dazu auch eine Medieninformation. Der nächste Rhesi-Schritt im Herbst ist dann laut Mähr die Vorstellung einer nebst K1 und K2 dritten Projektvariante. (mel)

Aktuelle Nachrichten