Mit Recyclingmaterial und Phantasie zur «schönsten Wildhauser Kuh»

WILDHAUS. Mit Recyclingmaterial und einer grossen Portion Phantasie hat Katharina Schönenberger den Wettbewerb für junge Talente, im Rahmen der Ausstellung «Wildhauser Talente», gewonnen. Damit darf ihr Werk den Titel «Schönste Wildhauser Kuh» tragen.

Adi Lippuner
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Aina Bärtsch mit ihrer Recyclingkuh, Rang drei, oben das von Katharina Schönenberger gestaltete Werk, Rang eins und damit «Schönste Wildhauser Kuh», darunter die Kuh von Simona Dambone, Rang zwei. (Bild: Adi Lippuner)

Aina Bärtsch mit ihrer Recyclingkuh, Rang drei, oben das von Katharina Schönenberger gestaltete Werk, Rang eins und damit «Schönste Wildhauser Kuh», darunter die Kuh von Simona Dambone, Rang zwei. (Bild: Adi Lippuner)

WILDHAUS. Mit Recyclingmaterial und einer grossen Portion Phantasie hat Katharina Schönenberger den Wettbewerb für junge Talente, im Rahmen der Ausstellung «Wildhauser Talente», gewonnen. Damit darf ihr Werk den Titel «Schönste Wildhauser Kuh» tragen.

Die Kuh aus Recyclingmaterial steht in keinem Stall, sie muss nicht gemolken werden, und Kälbchen wird es auch keine geben. Dafür ist es das Werk eines jungen Talents. Marianne Schönenberger, sie nahm die Auszeichnung stellvertretend für ihre zwölfjährige Tochter Katharina entgegen, freute sich riesig über den ersten Platz. «Wir leben in einer ländlichen Gegend, ausserhalb des Wattwiler Zentrums, und unsere Tochter liebt die Natur, beobachtet die Tiere der Umgebung und ist auch gerne kreativ tätig», war von der Mutter zu erfahren.

Kühe und Kälbchen im Fokus

Platz zwei ging an Simona Dambone aus dem Kanton Zürich. Leider musste die Familie bereits wieder aus dem Toggenburg an ihren Wohnort zurück reisen. Deshalb nahm die Grossmutter den Preis entgegen. «Meine zwölfjährige Enkelin bastelt gerne, mag aber auch die verschiedenen Tiere. Und wenn sie in Wildhaus ist, haben die Kühe und Kälbchen auf dem nahe gelegenen Bauernhof einen hohen Stellenwert.»

Aina Bärtsch, ihr Werk kam auf Rang drei, konnte ihre Auszeichnung persönlich entgegennehmen. «Zum Glück dauern unsere Ferien noch länger, so konnte ich meinen Preis selbst aussuchen», freute sich die Zehnjährige. Basteln, mit Naturmaterialien werken, lesen und Musik machen sind Lieblingsbeschäftigungen des Mädchens. «Ich freue mich, dass mir die Kuh so gut gelungen ist», meinte Aina Bärtsch ganz bescheiden.

Insgesamt wurden 26 Kunstwerke hergestellt, wobei der jüngste Wettbewerbsteilnehmer erst fünf Jahre jung ist und sich, genau wie die anderen Kinder, über den grosszügig gestalteten Gabentisch freute.

Zugang zur Kunst ermöglichen

Die Idee zum aktuell durchgeführten Wettbewerb hatte Sergio Zurlo, Präsident des Vereins «Wildhauser Talente». Vorbereitet wurde das Ganze von der Wildhauser Recyclingkünstlerin Susi Uebersax, mit Unterstützung der Vereinskollegen.

«Es ist unser Bestreben, jungen Menschen den Zugang zur Kunst zu öffnen. Sie sollen sozusagen Lust auf kreatives Tun erhalten», betonte Sergio Zurlo. Und Susi Uebersax fügte bei: «Die Verwertung von ausgedientem Material ist mir ein grosses Anliegen. Mit diesem Wettbewerb konnten wir vielleicht dem einen oder anderen jungen Menschen Ideen vermitteln, was aus Recyclingmaterial entstehen kann.

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