Mit Gelassenheit zum Sieg

Pferdesport Zum ersten Mal fand am Samstag auf der Anlage des Reitvereins Werdenberg eine Horse Challenge statt. Zu dieser Vielseitigkeitsprüfung gehören je nach Kategorie drei bis vier verschiedene Disziplinen, die Vierbeiner und Mensch fordern.

Corinne Hanselmann
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Pferdesport Zum ersten Mal fand am Samstag auf der Anlage des Reitvereins Werdenberg eine Horse Challenge statt. Zu dieser Vielseitigkeitsprüfung gehören je nach Kategorie drei bis vier verschiedene Disziplinen, die Vierbeiner und Mensch fordern. 65 Frauen, Männer und Kinder, die mit ihren Pferden und Ponies teilweise von weit her angereist waren, nahmen teil, aufgeteilt in die Kategorien geritten oder geführt sowie leicht, mittel und schwer. Für die Kategorie geritten schwer hatte sich jedoch niemand angemeldet.

Geländestrecke mit Bergpanorama

Die Teilprüfungen Bodenarbeit und Trail/Dressur fanden auf dem grossen Aussensandplatz statt, die Gelassenheitsprüfung in der Reithalle. Dort hatten die Teams herausfordernde Aufgaben wie das ruhige Vorbeigehen an einem Kinderspielplatz oder das Gehen über eine farbige, weiche Decke am Boden zu meistern. Von Richtern wurden die Aufgaben jeweils mit Punkten benotet. Ebenfalls zur Bewertung zählte der Geländeritt/-marsch, den die Teilnehmer absolvierten. Die Strecke führte hinauf zum Vitaparcours beim Schloss Werdenberg und bot dank schönem Wetter eine phantastische Aussicht über das Werdenberg mit Bergpanorama. Unterwegs waren drei weitere Postenaufgaben verteilt.

Positive Rückmeldungen von den Teilnehmern

Auch einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer und aus der Region Werdenberg wagten sich an die in dieser Gegend neuartige Disziplin. Silvia Fischer (Buchs) belegte mit Skippy in der Kategorie geführt mittel den fünften und mit Chipsy in der Stufe leicht den zwölften Rang. In der Kategorie geritten leicht erreichte Corinne Hanselmann (Sennwald) mit Pjakkur den vierten, Ruth Gillmann (Sevelen) mit Lex den 14. und Heini Göldi (Sennwald) mit Lisha den 16. Rang.

OK-Präsidentin Claudia Schwendener zeigte sich nach dem Anlass sehr zufrieden. «Wir haben von den Teilnehmern viel Lob für die gute Organisation und die freundlichen und hilfsbereiten Helfer erhalten», sagte sie gegenüber dem W&O. Einer weiteren Austragung der Horse Challenge stehe grundsätzlich nichts im Wege, so Schwendener. Da die Organisation aber einen enormen Aufwand mit sich bringe, komme das frühestens 2018 in Frage. Sie hofft aber, dass vielleicht andere Vereine in der Region auch einmal eine Horse Challenge auf die Beine stellen.