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Mit Esther Friedli auf die Session zurückgeblickt

SEVELEN. Am Montag trafen sich die Mitglieder der SVP Werdenberg und Interessierte im Braukeller der Brauerei Sevibräu in Sevelen zum zweiten Sessionsrückblick der beiden Werdenberger SVP Kantonsräte.

SEVELEN. Am Montag trafen sich die Mitglieder der SVP Werdenberg und Interessierte im Braukeller der Brauerei Sevibräu in Sevelen zum zweiten Sessionsrückblick der beiden Werdenberger SVP Kantonsräte. Neben den beiden Kantonsräten war auch Esther Friedli (Ebnat-Kappel), Regierungskandidatin der SVP für den zweiten Wahlgang vom 24. April, anwesend. Sie stellte sich den Interessierten vor und erläuterte ihre Beweggründe für ihre Kandidatur.

Das Klanghaus scheiterte

Dominic Büchler (Grabs) beschrieb den Anwesenden, wie er die Schlussabstimmung über das Klanghaus erlebte. So wandte er sich nach dem Erscheinen des Resultates zu seinem Ratskollegen Mirco Rossi (Sevelen) und sagte: «Oje, wir haben zu wenig Nein-Stimmen.» Nach einer kurzen Erklärung, dass es bei solchen Geschäften immer mindestens 61 Ja-Stimmen benötige, fragte er nochmals nach, was denn jetzt geschehe. Sein Banknachbar antwortete schlicht und einfach: «Das Klanghaus wurde soeben beerdigt.»

Am Dienstag beriet der Kantonsrat den Aufgaben- und Finanzplan für die nächsten Jahre. Neben ein paar Detailpunkten und Anträgen gaben vor allem die Anträge der Finanzkommission zu Diskussionen Anlass. Umso erstaunter zeigte sich Dominic Büchler, dass sämtliche Anträge der Finanzkommission im Rat eine Mehrheit fanden. So ist es wahrscheinlich das erste Mal, dass eine Mehrheit des Kantonsrates eine Plafonierung der Kulturausgaben sowie des Personalaufwandes unterstützte.

Viele Anträge in 1. Lesung

Mirco Rossi übernahm im Anschluss die Erläuterungen zur zweitägigen Debatte zum neunen Planungs- und Baugesetz. Nach ein paar Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte, berichtete Mirco Rossi über ein paar materielle Inhalte der Diskussionen im Rat. Die Totalrevision des neuen Gesetzes verfolgte primär zwei Ziele: Einerseits sind mit dem neuen Gesetz spürbare materielle und verfahrensmässige Vereinfachungen herbeizuführen, anderseits ist die Eigenverantwortung des Bauherrn zu stärken. Mirco Rossi zeigte sich aber leicht nachdenklich über die Erreichung der zwei Ziele, als er den Anwesenden berichtete, dass am Mittwochmorgen ein imposanter Stapel von 49 Anträgen auf dem Tisch lag.

Zweite Frau für die Regierung

Esther Friedli berichtete ausführlich über die Beweggründe ihrer Kandidatur und erläuterte den Anwesenden ihren eindrücklichen Lebenslauf. Die studierte Politikwissenschafterin ist den Mitgliedern der SVP vor allem als ehemalige Generalsekretärin des Bildungsdepartements des Kantons St. Gallen bekannt. Im Amt wolle sie insbesondere die Anliegen der ländlichen Bevölkerung, der Frauen, aber auch der SVP einbringen und mithelfen, dass der Kanton St. Gallen auch für künftige Generationen eine grosse Lebensqualität biete. Ebenso sei es wichtig, so Esther Friedli, dass Heidi Hanselmann als einzige Frau in der Regierung Verstärkung erhält.

Zum Abschluss machte Mirco Rossi einen kleinen Ausblick auf den nächsten Sessionsbericht, welcher am 9. Juni 2016 im Restaurant Bahnhöfli in Haag stattfinden wird. Neben dem Ausblick auf den nächsten Sessionsrückblick erhielten alle Anwesenden zum Abschluss ein kleines Geschenk. So verteilte die Brauerei ein exklusives Bier, das nur für das Grand Resort in Bad Ragaz gebraut wird. (pd)

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