Mintegra spürt steigenden Druck durch Nachfrage

BUCHS. 2014 war für die Stiftung Mintegra kein Jahr wie jedes andere, da die Herausforderungen besonders hoch waren.

Drucken
Teilen

BUCHS. 2014 war für die Stiftung Mintegra kein Jahr wie jedes andere, da die Herausforderungen besonders hoch waren. Wie Stiftungsratspräsidentin Ursi Dommer in ihrem Jahresbericht festhält, hätten die «verheerenden Kriege im Nahen Osten und der Zerfall staatlicher Ordnungen im Norden Afrikas» direkte Auswirkungen auf die Arbeit am Sitz in Buchs.

Eine der zahlreichen Aufgaben ist es, diese Menschen bei der Integration in den hiesigen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Hinter der grossen Zahl von Gesuchen, welche die Mintegra von den Sozialämtern erreichen, würden sich oft unvorstellbare Schicksale verbergen.

Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, wird der Betrieb seit diesem Frühjahr von einer Praktikantin unterstützt, heisst es im Jahresbericht weiter. Nicht selten gebe es Tage, an denen Personen aus sieben oder acht Nationen und drei bis vier Erdteilen um Rat beim Sozialdienst suchen. Seien früher hauptsächlich Migrantinnen und Migranten aus Europa bei der Mintegra vorstellig geworden, seien es heute Menschen aus der ganzen Welt.

Der Mintegra-Sozialdienst berät und vernetzt bereits seit 14 Jahren Fremdsprachige. Neu richtet sich das Angebot der Mintegra auch an ausländische Personen, die in Liechtenstein arbeiten oder wohnen, hält Mintegra-Leiterin Blagica Alilovic fest. Der Sozialdienst steht allen Gemeinden im Werdenberg und Sarganserland für die Erstinformationsgespräche zur Verfügung. Letztes Jahr wurden total 2531 Personen beraten. (ab)

Aktuelle Nachrichten