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Meier mit Magie verabschiedet

1916 Stimmberechtigte besuchten im Circus Knie die 111. Generalversammlung der Raiffeisenbank Werdenberg, die magische Verabschiedung von Bankleiter Daniel Meier und ein Programmgenuss.
Hansruedi Rohrer
Raiffeisen-Bankleiter Daniel Meier ist an der Generalversammlung vom Publikum würdig und mit Applaus verabschiedet worden. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Raiffeisen-Bankleiter Daniel Meier ist an der Generalversammlung vom Publikum würdig und mit Applaus verabschiedet worden. (Bild: Hansruedi Rohrer)

BUCHS. Mit Charme und Humor und später auch noch mit etwas Magie führte Genossenschaftspräsident Heini Senn am Montagabend durch die Versammlung. Er teilte den Genossenschaftern einige Überlegungen über das Umfeld mit, in welchem sich die Raiffeisenbank bewegt. Man müsse sich um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Gedanken machen, damit man auch den Nachfolgern eine moderne, wettbewerbsfähige und auch rentable Bank übergeben könne. Doch die genossenschaftlichen Grundsätze im dynamischen Marktumfeld der letzten Jahre hätten sich bewährt. «Unsere Bank ist auf gutem, ja auf sehr gutem Kurs. Wir sind in der Region verwurzelt und kennen das lokale Geschehen und den lokalen Markt.»

Kurs für die Region

Die Raiffeisenbank Werdenberg bildet sechs Lehrlinge aus, sie hat drei Standorte und betreibt sieben Bancomaten. 41 Mitarbeitende inklusive Lernende stehen täglich im Einsatz. Per Ende 2015 zählte die Genossenschaft 9857 Mitglieder; die Bilanzsumme betrug 975 Millionen Franken.

Man sei Teil von Raiffeisen, der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz, sagte Heini Senn weiter. Dennoch würde man den richtigen und passenden Kurs für die Region Werdenberg selber bestimmen. Die Kunden würden für die Abwicklung ihrer Bankgeschäfte immer häufiger das Internet benutzen. Dieses veränderte Kundenverhalten sei für die Bank auch eine Herausforderung. Im weiteren strebe man ein qualitatives Wachstum im Kerngeschäft an. Dabei stehe Sicherheit vor Rentabilität und Wachstum klar im Vordergrund. Heini Senn erklärte auch, dass ein möglicher Zusammenschluss der Raiffeisenbanken Werdenberg und Sennwald geprüft und allenfalls auf die ordentlichen Generalversammlungen 2017 traktandiert werden. «Beide Banken machen das aus einer Position der Stärke heraus.» Der Genossenschaftspräsident zog Fazit: «2016 wird ein spannendes Jahr; es gibt Herausforderungen zu meistern, aber denen sind wir gewachsen.»

Der Bankleiter berichtet

Bankleiter Daniel Meier berichtete von einem anständigen Wachstum im Kerngeschäft und auch bei den Erträgen. Die drei Ziele Wachstum, verbesserte Erträge und Stärkung der Eigenmittel wurden erreicht. Das Wachstum bei den Kundenausleihungen betrug 2,76 Prozent, davon entfallen 19 Millionen Franken auf die Hypotheken. Der Zuwachs an Kundengeldern beträgt 2,6 Prozent, bei den Spargeldern 3,9 Prozent. Der Bruttoertrag liegt mit knapp 12,5 Millionen Franken um 1,4 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Der Geschäftserfolg beträgt knapp 5,1 Millionen Franken, davon werden 3,5 Millionen Franken den Reserven zugewiesen. Der Jahresgewinn beläuft sich schliesslich auf 803 000 Franken.

Verwaltungsrat bestätigt

Dank der Kapitalerhöhung konnte die Gesamtkapitalquote auf 12,9 Prozent erhöht werden. Dank den 15 Prozent aller Mitglieder, die sich daran beteiligten, brachte die Aktion über 11,5 Millionen Franken Genossenschaftskapital. Daniel Meier erwähnte auch die Digitalisierung der Bankleistungen. Zum Beispiel die Dienstleistung «Paymit», welche das Senden und Anfordern eines Geldbetrags mit dem Smartphone in Echtzeit ermöglicht.

Die Genossenschafter genehmigten Jahresrechnung und Jahresbericht und wählten Verwaltungsrat und Aktuar Werner Schöb für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren sowie auch den Präsidenten Heini Senn und die Revisionsstelle PWC.

Dem Antrag des Verwaltungsrates, die Anteilscheine mit brutto 2,5 Prozent zu verzinsen, folgte die Mehrheit der Genossenschafter. Der Antrag eines Genossenschafters, die Verzinsung der Anteilscheine auf vier Prozent anzuheben, wurde abgelehnt.

Mit einem kleinen Stück Magie – Heini Senn zauberte dabei die Lieblingsschokolade von Daniel Meier aus einem Hut – wurde der Bankleiter gewürdigt und auch verabschiedet. Daniel Meier war nämlich das letzte Mal in offizieller Funktion an der GV dabei. Er gibt den Vorsitz der Bankleitung per Ende Februar 2017 auf und tritt in den frühzeitigen Ruhestand. Das wird ihm Gelegenheit geben, weitere Projekte anzupacken und natürlich sich seiner grossen Leidenschaft, der Magie, noch intensiver zu widmen. Daniel Meier nahm vor mehr als 20 Jahren seine Tätigkeit in der damaligen Kreditanstalt Grabs auf. Am GV-Abend dankte er mit herzlichen Worten den Kunden und Weggefährten für die vielen Begegnungen in seiner spannenden Berufszeit.

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