Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mehr Steuereinnahmen als erwartet

Wartau
Die zahlreichen Guggenmusiken am Umzug in Gams schätzten den Verzicht auf die Wagen-Aussenbeschallung. (Bild: Elke Schwizer (28. 1. 2018))

Die zahlreichen Guggenmusiken am Umzug in Gams schätzten den Verzicht auf die Wagen-Aussenbeschallung. (Bild: Elke Schwizer (28. 1. 2018))

Gemeinde Wartau präsentiert

positiven Jahresabschluss

Die Jahresrechnung 2017 der Gemeinde Wartau schliesst mit einem Reingewinn von 979 000 Franken ab. Dies ist auf deutlich tiefere Ausgaben in verschiedenen Bereichen und leicht höhere Mehreinnahmen zurückzuführen.

Die Gemeinde Wartau darf der Bürgerversammlung am 3. April 2018 einen erfreulichen Rechnungsabschluss 2017 vorlegen. Zudem wird an diesem Abend die Sanierung der Turnhalle Seidenbaum mit dem neuen Bühnenanbau präsentiert, eröffnet und der Öffentlichkeit übergeben.

Dank strikter Budgetdisziplin und bewusstem Umgang mit den Steuergeldern konnten die Ausgaben deutlich unter Budget gehalten werden. Gerechnet wurde mit einem Aufwand von 32730450 Franken. Effektiv lag er bei 32055723 Franken. Dazu kommt, dass die Gemeinde Wartau von Mehrerträgen aus den Steuern profitierte. Budgetiert waren Einnahmen in der Höhe von 33021100 Franken, effektiv lagen sie bei 33035027 Franken. Dies ergibt eine Besserstellung von 13927 Franken.

Am Schluss resultiert nun ein Reingewinn von erfreulichen 979303 Franken. Vom Reingewinn sollen 500000 Franken für die Vorfinanzierung des Neubaus Schulhaus Feld verwendet werden.

Der positive Jahresabschluss ist hauptsächlich auf die Bereiche Behörden, Bildung, Gesundheit, Soziale Wohlfahrt und Verkehr zurückzuführen. Gegenüber dem Budget konnte die Rechnung um 688653 Franken besser abschliessen als erwartet.

Die Schule beanspruchte 220349 Franken weniger als budgetiert. Im Bereich der Volkswirtschaft wurde gegenüber dem Budget ein um 85717 Franken schlechteres Resultat erzielt. Ebenfalls einen wesentlichen Teil zum erfreulichen Abschluss beigetragen haben die um 3,47 Prozent höheren Einnahmen bei der Einkommens- und Vermögenssteuer. Effektiv ist diese um rund 479000 Franken höher ausgefallen als budgetiert war. Weiter fielen die Quellensteuern um gut 14500 Franken höher aus als erwartet. Genau gleich sieht es bei den Grundstückgewinnsteuern aus. Diese lagen 91891 Franken über Budget. Aus den Grundsteuern sowie den Gewinn- und Kapitalsteuern gab es zusammen 161104 Franken mehr Erträge als budgetiert.

Insgesamt liegen die Erträge aus den Gemeindesteuern um 4,63 Prozent, respektive 746810 Franken, höher als veranschlagt. Aufgrund der Mehreinnahmen müssen rund 694700 Franken an den Kanton beim Finanzausgleich zurückbezahlt werden.

Das Eigenkapital wird gestärkt

Für das nun laufende Jahr rechnet die Gemeinde mit einem Aufwand von 31854200 Franken. Dies ist leicht weniger als im letzten Jahr effektiv ausgegeben wurde und weniger als im Budget 2017 vorgesehen war.

Dem gegenüber steht ein Ertrag von 32764400 Franken, was ebenfalls leicht weniger ist als im Jahr 2017 budgetiert wurde. Im Aufwand sind zusätzliche Abschreibungen von 1,1 Mio. Franken enthalten (500000 Franken Strassenbauprogramm und 600000 Franken Schulbauten).

Es wird somit mit einem Reingewinn von 910200 Franken für das Jahr 2018 gerechnet. Mit dem geplanten Ertragsüberschuss soll das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Das Eigenkapital beträgt nach der Zuweisung des Reingewinns Ende 2017 2,5 Mio. Franken.

Gemeindesteuerfuss bleibt gleich hoch

Der Gemeinderat hat an der Budgetsitzung vom 6. Februar 2018 einen unveränderten Steuerfuss von 160 Prozent beschlossen, um der Entschuldung nachzuleben.

Die Steuerkraft kann wohl mit der Entwicklung des kantonalen Durchschnitts mithalten, sich jedoch nicht massgebend verbessern. Somit sind bei künftigen Einzonungen Gebiete einer Wohnzone zuzuweisen, welche die Steuerkraft überdurchschnittlich erhöhen. Bei der künftigen Raumentwicklung gilt, auf qualitatives Wachstum zu setzen anstelle die Wohnzonenfläche quantitativ zu vergrössern.

Die detaillierte Rechnung 2017 sowie das Budget 2018 ist ab 2. März 2018 unter www.wartau.ch/News abrufbar.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.