Mehr Hochwasserschutz und neuer Naherholungsraum

BUCHS. Der Brunnenbach und der anschliessende Abschnitt des Wettibachs zwischen dem Chinderhus Schatzchischta und der Langäulistrasse sollen neu gestaltet und aufgewertet werden.

Heini Schwendener
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Der Wettibach auf den letzten Metern, die vom Renaturierungsprojekt betroffen sind. Die Wiese vor der Brücke Langäuli wird im Fall eines Hochwassers zum Retentions-/Rückstaubereich. (Bild: Heini Schwendener)

Der Wettibach auf den letzten Metern, die vom Renaturierungsprojekt betroffen sind. Die Wiese vor der Brücke Langäuli wird im Fall eines Hochwassers zum Retentions-/Rückstaubereich. (Bild: Heini Schwendener)

BUCHS. Der Brunnenbach und der anschliessende Abschnitt des Wettibachs zwischen dem Chinderhus Schatzchischta und der Langäulistrasse sollen neu gestaltet und aufgewertet werden. Die Renaturierung des heute monotonen Bachlaufs vermindert die Gefährdung durch Hochwasser, führt zu ökologischen Verbesserungen und steigert die Naherholungs- und Freizeitqualität.

Das Renaturierungsprojekt und ein Baulinienplan, der den Gewässerraum festlegt, liegen noch bis zum 10. Juli bei der Bauverwaltung im Buchser Rathaus öffentlich auf.

490 Meter lang

Gibt es keine Einsprachen gegen das Projekt, so hofft man bei der Bauverwaltung, noch heuer mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Arbeiten im Wasser können nur in den Monaten Juni bis und mit Oktober durchgeführt werden. «Bestenfalls könnte das Renaturierungsprojekt im Herbst 2015 abgeschlossen sein», erklärt Andreas Rohrer, Projektleiter Bau- und Ortsplanung der Gemeinde Buchs, auf Anfrage. Das Projektgebiet im Bereich Witi/Im Park) ist rund 490 Meter lang. Das Renaturierungsprojekt kostet rund 806 800 Franken. 45 Prozent dieser Kosten trägt der Kanton St. Gallen, für den Rest muss die Gemeinde Buchs aufkommen.

Mäandrierender Bachlauf

Bereits 2011 wurde die Revitalisierung des Brunnenbachs im Bereich nördlich der Wiedenstrasse und die Umgestaltung der westlich angrenzenden Wiese zu einer kleinen Grünoase realisiert. Nun stehen also der letzte Teil des Brunnenbachs und der anschliessende Abschnitt des Wettibachs an. Dieser verläuft weitgehend monoton geradlinig. Die Bestockung des Ufersaums besteht mehrheitlich aus Bäumen und Grosssträuchern, die eine mittelmässige Vielfalt aufweisen.

Das soll sich durch die Renaturierung ändern. Der neue Bachverlauf wird im Rahmen der begrenzten räumlichen Möglichkeiten leicht mäandrierend sein, er wird an mehreren Stellen aufgeweitet und teils mit Kiesbänken versehen. Der Wettiweg östlich des Bachs wird asphaltiert und nicht mehr geradlinig verlaufen. Entlang des Bachs mit begehbaren Uferbereichen entstehen auch zwei Plätze mit Sitzgelegenheiten. • DIE DRITTE

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