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Mehr Gäste, mehr Betten, mehr Übernachtungen

Vaduz Die liechtensteinische Hotellerie kann auf eine erfreu­liche Wintersaison 2016/17 zurückblicken. Die Zahlen zeigen deutlich nach oben, nicht zuletzt wegen einer beträchtlichen Zunahme der Gästebetten. Die Hotellerie verzeichnete 55 372 Übernachtungen, 11,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die das statistische Amt am Dienstag mitteilte. Allerdings verlief die Entwicklung in den Hotels in den Alpen und im Rheintal sehr unterschiedlich. Während die Talhotels eine Übernachtungszunahme von 17,4 Prozent verzeichneten, steigerten sich die Berghotels lediglich um 3,6 Prozent. Noch stärker wuchs die Anzahl der Gäste. Die Hotels verzeichneten 27 094 Gäste­ankünfte, 18,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ein beträchtlicher Teil des Wachstums dürfte auf einen Ausbau der Bettenkapazitäten zurückzuführen sein. Das Fürstentum verfügte letzten Winter über 1330 Hotelbetten, das sind ganze 17,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Winterdurchschnitt waren 36,8 Hotels geöffnet, 2,6 mehr als im Vorjahr. Weil die Bettenzahl stärker wuchs als die Anzahl Logiernächte, reduzierte sich die durchschnittliche Bettenbelegung. Sie sank von bereits mageren 24,2 Prozent auf noch 23,2 Prozent. Auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ging zurück, von 2,2 Nächten auf 2.

Knapp 39 Prozent der Gäste reisten aus der Schweiz an, die nach wie vor das wichtigste Herkunftsland für den liechtensteinischen Tourismus ist. (sda)

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