Mehr Frost in der Höhe

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Wartau Die Wartauer Winzer erwarten dieses Jahr ebenfalls eine um 50 Prozent geringere Menge Trauben als in einem durchschnittlichen Jahr. Dies bestätigte Markus Gabathuler, Präsident des Weinbauvereins Wartau. «Die Qualität wird sicher gut. Bei der Lese haben wir alle faulen oder befallenen Trauben rigoros herausgeschnitten», so Gabathuler. Vom Hagel seien die Wartauer verschont geblieben. Nicht aber vom Frost im Frühling. Die Reben in den oberen Lagen, wie zum Beispiel in Oberschan, seien mehr davon betroffen, als jene in den tieferen Lagen, wie etwa in Azmoos.

Gefährdeter am Waldrand

Probleme mit Insekten, Vögeln und Füchsen hätten sie ebenfalls gehabt. «Dass Dachse oder Füchse aber mehr Trauben als in an­deren Jahren gefressen haben, kann ich nicht sagen», so Markus Gabathu­ler. Bekannt sei hingegen, dass Reben an Waldrändern mehr durch Füchse und andere Tiere gefährdet seien. (ag)