Matura-Arbeit zum Badesee

Zwei Schülerinnen und ein Schüler des Berufsbildungszentrums Buchs (bzb) erfragen und analysieren die Vorstellungen der Bevölkerung zu einem möglichen naturnahen Badesee in Grabs. Im März soll die Arbeit vorliegen.

Hanspeter Thurnherr
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Larina Baumann, Patricia Schmid und Romeo Scheurer (von links) bei der Auswertung ihrer Umfrage zum Grabser Badesee. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Larina Baumann, Patricia Schmid und Romeo Scheurer (von links) bei der Auswertung ihrer Umfrage zum Grabser Badesee. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

GRABS/BUCHS. Der mögliche Badesee in Grabs ist zum Thema einer Matura-Arbeit von drei BMS-Schülerinnen und -Schülern am bzb in Buchs geworden. Patricia Schmid (Sennwald), Larina Baumann und Romeo Scheurer (beide Buchs) absolvieren zurzeit eine kaufmännische Ausbildung.

Bezug zu Wasser als Vorgabe

Im Fach Interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA) bekamen die Schüler die Vorgabe, ein Thema mit Bezug zu Wasser mit einem regionalen wirtschaftlichen Bezug. «Zuerst hatten wir ein anderes Thema vorgesehen. Dann lasen wir zufällig einen Artikel zum Grabser Badesee. Das interessierte uns – auch weil Grabs uns geographisch nahe liegt», erzählt Romeo Scheurer. Per E-Mail meldeten sie sich bei den beiden Initianten des Fördervereins Badesee Grabs.

Schon bald stand eine erste Umfrage, mit der die Bereitschaft in der Grabser Bevölkerung zum Mitmachen im Förderverein abgeklärt wurde. Über 100 Personen nahmen daran teil. Fast 96 Prozent von ihnen bestätigten, dass sie einen natürlichen Badesee begrüssen würden. 80 Prozent äusserten ihre Bereitschaft, das Projekt zu unterstützen.

Am meisten Unterstützung würden sie in Form freiwilliger Arbeit leisten. Aber auch bei der Organisation oder bei der Finanzierung wären viele bereit, mitzuhelfen. Allerdings würde rund die Hälfte der an der Umfrage Teilnehmenden nicht dem Förderverein beitreten. «Damals war unsere Sorge: Was ist, wenn der Förderverein nicht zustande kommt? Das wäre schlecht für unsere Arbeit», sagt Scheurer.

16 Fragen

Doch wenig später war der Förderverein gegründet (siehe Frontseite). «Damit konnten wir weiterarbeiten», erläutert Patricia Schmid. Larina Baumann: «Nun machten wir uns Gedanken, welche Fakten und Informationen wir beschaffen wollten. Denn die Matura-Arbeit muss einen hohen Eigenanteil aufweisen. Sie darf nicht einfach nur eine Zusammenfassung von Daten aus dem Internet sein.»

So starteten die drei eine zweite, vertiefende Umfrage mit 16 Fragen, um herauszufinden, wie sich die Bevölkerung den Badesee und den Badebetrieb vorstellt. Die Umfrage wurde über E-Mails und durch den Förderverein an dessen Mitglieder gestreut. Ausserdem konnte sie über die Homepage der Gemeinde abgerufen werden.

Zeit bis Anfang März

So fragten die drei Schüler nach dem geeigneten Standort für den See, wie oft der Umfrageteilnehmer den Badesee besuchen würde oder wie die Anlage ausgestattet sein sollte. Auch holten sie Meinungen zu Eintrittspreisen, wie die Befragten zum See kommen würden oder welche Störungen durch den Badebetrieb befürchtet würden. Zurzeit sind Patricia Schmid, Larina Baumann und Romeo Scheurer daran, die Daten auszuwerten und die Ergebnisse und Erkenntnisse in ihrer Matura-Arbeit textlich und grafisch darzustellen. Bis Anfang März müssen sie ihre Dokumentation abgeliefert haben, die zwischen 15 und 20 Seiten umfassen wird. Nachher folgt die Präsentation in der Schule. Eine Dokumentation wird auch der Förderverein erhalten.

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