Marianne Mettler wirft Handtuch

ST. GALLEN. Vor der Junisession waren kritische Stimmen gegen den Wahlvorschlag der St. Galler Regierung für das Verwaltungsratspräsidium der Spitalverbunde laut geworden (siehe W&O von gestern). Nun hat sich Marianne Mettler (SP) entschieden, die Wahl abzulehnen.

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ST. GALLEN. Vor der Junisession waren kritische Stimmen gegen den Wahlvorschlag der St. Galler Regierung für das Verwaltungsratspräsidium der Spitalverbunde laut geworden (siehe W&O von gestern). Nun hat sich Marianne Mettler (SP) entschieden, die Wahl abzulehnen. Aufgrund der Entwicklung der letzten drei Wochen habe sie sich entschieden, die Wahl zur Präsidentin des Verwaltungsrates der Spitalverbunde abzulehnen, teilte sie in einer Erklärung mit.

Die Kantonsregierung hatte am 10. Mai Mettler aus Wil für die Amtsdauer 2016 bis 2020 zur Präsidentin des Verwaltungsrates der Spitalverbunde gewählt. Der Entscheid muss vom Kantonsrat genehmigt werden. Sie habe sich Anfang Dezember 2015 auf ein öffentliches Stelleninserat als Verwaltungsratspräsidentin der Spitalverbunde beworben. «Die Regierung beurteilte mich nach einem langen Auswahlverfahren als beste Kandidatin», schreibt Marianne Mettler weiter. Allen Fraktionen habe sie angeboten, sie rechtzeitig zu Hearings einzuladen. «Ich war bereit, mich allen kritischen Fragen der Kantonsräte zu stellen», schreibt Mettler. (sda)

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