Lyrikerin Elsbeth Maag erhält Anerkennungspreis

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Elsbeth Maag wird für ihre Lyrik geehrt. (Bild: Armando Bianco)

Elsbeth Maag wird für ihre Lyrik geehrt. (Bild: Armando Bianco)

Buchs Am 4. Mai, verleiht die St. Gallische Kulturstiftung im Konzertlokal Krempel in Buchs einen Förderpreis in der Höhe von 10 000 Franken an den jungen Wattwiler Musiker Till Ostendarp. Zwei Anerkennungspreise von je 15 000 Franken gehen an die St. Galler Künstlerin Anita Zimmermann sowie an die Buchserin Elsbeth Maag.

Worten mit präziser Waage abgewogen

Die Lyrik von Elsbeth Maag berührt und regt an, spiegelt zart ihre unmittelbare Umgebung – und wirkt trotzdem kräftig und weit über die Grenzen des St. Gallischen Rheintals hinaus. Dies schreibt die Staatskanzlei St. Gallen in ihrer Mitteilung. Ob Werdenberger Mundart oder Hochdeutsch, in beidem werden die Worte mit derselben präzisen Waage abgewogen. Die Verbindung ihrer Texte mit Musik, Malerei, Theater, Fotografie, Kulinarik oder Architektur gelingt scheinbar mühelos: In «Novembrig» verschmelzen ihre Gedichtzyklen über Leben und Tod mit der Musik des Komponisten Peter Roth. Zusammen mit Josef Ebnöthers Gemälden und Lithografien ergeben die Texte von Elsbeth Maag ein grösseres Ganzes, und wenn Köche nach ihren Gedichten kochten, schmeckte man verzückt dem Geschmack der Worte nach.

«Auch in der Heimat kann man intensiv leben», sagt die 1944 geborene Maag. Und dafür, dass es sich auch kulturell gut leben lässt, hat sie jahrelang als Mitorganisatorin des Kultursommers Buchs gleich selber gesorgt und die Region Werdenberg um Lesungen, Ausstellungen und Konzerte bereichert. Für ihr energiegeladenes, lustvolles und stetes künstlerisches und kulturelles Wirken verleiht die St. Gallische Kulturstiftung Elsbeth Maag einen Anerkennungspreis. (pd)