«Luzern ist nicht unschlagbar»

Für die Mannschaft von Trainer Giorgio Contini steht heute um 17.45 Uhr auswärts das Spiel gegen den FC Luzern an. Bereits in der 9. Runde traf man auf die Innerschweizer, wobei man damals unglücklich mit 1:2 Toren verlor.

Stefan Banzer
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Bei dieser Szene im Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Luzern gab es keinen Penalty für Tobias Stahel. Für den Match in Luzern rechnen sie sich trotz des verlorenen Hinspiels gute Chancen aus. (Bild: Eddy Risch)

Bei dieser Szene im Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Luzern gab es keinen Penalty für Tobias Stahel. Für den Match in Luzern rechnen sie sich trotz des verlorenen Hinspiels gute Chancen aus. (Bild: Eddy Risch)

FUSSBALL. Seit dem letzten Duell mit den Innerschweizern ist der FC Vaduz ungeschlagen geblieben. Bereits in der 9. Runde der Super League sind die beiden Teams aufeinandergetroffen. Der FCV unterlag damals trotz 1:0-Führung in der Halbzeit am Ende mit 1:2, wobei beide Gegentore sicherlich vermeidbar gewesen wären.

Nach dem Luzern-Spiel schlug die Contini-Elf im Wallis dann überraschend Sion. Danach holte man gegen Thun und die starken Berner Young Boys jeweils ein Unentschieden. «Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, die Jungs machen alle ihren Job. Logisch gelingt es nicht immer zu punkten, aber jeder Punkt und jedes positive Spiel gibt Sicherheit», so der Vaduzer Cheftrainer Giorgio Contini.

Lezcano fehlt weiter

Goalgetter Dario Lezcano fehlt dem FC Luzern weiterhin. Dieser muss nach einer Attacke auf einen Schiedsrichter weitere drei Spielsperren absitzen. «Seit Lezcano fehlt, scheint Luzern das Toreschiessen eingestellt zu haben. Mann muss aber dennoch sagen, dass Luzern gut drauf ist und auch gegen die Grasshoppers nicht wirklich verdient verloren hat», so Contini. Der FC Luzern war vor der 0:1-Niederlage gegen GC acht Spiele in Folge ungeschlagen.

Trotz beachtlicher Serie und guter Form rechnet sich Contini Chancen in Luzern aus. «Die Duelle mit Luzern lieferten wir uns bisher immer auf Augenhöhe. Natürlich haben wir eine schlechte Bilanz gegen sie und konnten noch nicht gegen sie gewinnen, dennoch hätten wir bisher in jedem Spiel die Chance gehabt, das Spiel für uns zu entscheiden», erklärt der FCV-Trainer.

«Auf uns kommt ein Gegner zu, der nicht unschlagbar ist. Nichtsdestotrotz wird von uns eine Topleistung erforderlich sein, wenn wir etwas holen wollen», so Contini weiter.

FCV-Neuzugang Axel Borgmann bestreitet gegen Luzern sein drittes Spiel und nimmt durch den Ausfall von Thomas Fekete eine wichtige Rolle im Team ein. «Es ist natürlich sehr schade, dass Fekete verletzt ist. Dennoch freut es mich, dass ich hier so gut aufgenommen wurde, und hoffe es mit guten Leistungen zurückzahlen zu können», so Borgmann, der das Niveau der Super League als sehr gut ansieht: «In Deutschland wird die Schweizer Liga oft schlecht geredet und das Niveau als viel tiefer eingeschätzt, als dies tatsächlich der Fall ist. Ich bin zwar noch nicht in der Bundesliga zum Einsatz gekommen, dennoch ist das Niveau hier höher als überall, wo ich bisher gespielt habe», erklärte Borgmann weiter. Dieser wohnt zurzeit noch in einem Appartment, ist jedoch bereits auf der Suche nach einer Wohnung im Land.

Von Niederhäusern fraglich

Die personelle Situation schaut beim FCV im Hinblick auf das Luzern-Spiel etwas besser aus. Philipp Muntwiler kehrt von einer Sperre zurück und auch Nick Von Niederhäusern bietet Contini wieder eine weitere Option. Ob dieser aber bereits wieder im Einsatz stehen wird, werde kurz vor Abfahrt nach Luzern entschieden. Weiterhin ausfallen werden Manuel Sutter, Pascal Schürpf, Nicolas Hasler, Oliver Klaus, Thomas Fekete und Ali Messaoud (alle verletzt). «Messaoud und Sutter machen aber Fortschritte. Sie konnten bereits wieder leicht joggen gehen», so Contini. Beim FCL fehlen neben besagtem Lezcano (gesperrt) auch Brandenburger und Sarr (beide rekonvaleszent).