Lohnenswerter Besuch beim Tambourenverein

Am Tag der offenen Tür zeigte der Tambourenverein Buchs den Interessierten das grösstenteils im Frondienst renovierte Übungslokal, sorgte für das leibliche Wohl und unterhielt die Besucher musikalisch, mit traditionellen Baslertrommeln und mit aussergewöhnlichen Rhythmuskompositionen.

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Nebst traditionellen Auftritten mit Baslertrommel überraschte der Verein einmal mehr mit Kreativität. (Bild: pd)

Nebst traditionellen Auftritten mit Baslertrommel überraschte der Verein einmal mehr mit Kreativität. (Bild: pd)

BUCHS. Am Samstag waren beim Tambourenverein Buchs die Türen für die Öffentlichkeit geöffnet. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung und besichtigten die während der vergangenen drei Jahre grösstenteils von den Vereinsmitgliedern im Frondienst renovierten Räumlichkeiten und die kürzlich neu gestaltete Umgebung.

2500 Frondienststunden geleistet

Das ursprünglich am Kanal gelegene Übungslokal musste in den Siebzigerjahren der dringend nötigen Autobahnverbindung Haag–Trübbach weichen. An der Langäulistrasse fand sich ein neues Plätzchen, wo im Jahr 1977 ebenfalls grösstenteils in Fronarbeit das heutige Tambourenheim gebaut wurde. Die seit längerem geplante Renovation wurde im Mai 2012 in Angriff genommen. Durch den Anbau des Instrumentendepots und die Erweiterung des Proberaums wurde mehr Platz geschaffen. Heute präsentieren sich die Räumlichkeiten in hellen Farben. Besonders grosser Wert wurde auf eine gute Akustik gelegt, was dank externer Beratung sehr gut gelungen ist. Nach rund 2500 Frondienststunden der Vereinsmitglieder und ihrer Helfer freuen sich die Tambouren und sind stolz auf ihr neugestaltetes Vereinslokal.

Mit musikalischer Unterhaltung

Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten und Umgebung war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Im Festzelt konnten die Besucher ein paar gemütliche Stunden verbringen. Dem reichhaltigen Kuchenbuffet konnte manch einer nicht widerstehen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte ein «Handörgeler», und natürlich gaben die Tambouren und Jungtambouren ihr Bestes, sei es auf den traditionellen Baslertrommeln oder mit Rhythmuskompositionen, gespielt auf Snare, Tom, Multitenor und sogar mit Schaufel, Gabel und Giesskanne. Für die jüngsten Besucher war das Kinderschminken ein weiteres Highlight. Rückblickend war der Tag der offenen Tür ein «gfreuter» Tag, obwohl die Sonne öfters dem Regen den Vortritt lassen musste. Den interessanten Begegnungen und Gesprächen tat dies jedoch keinen Abbruch. (pd)

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