«Liseli ist mein Augenstern»

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Sein absolutes Lieblingsschaf hört auf den Namen Liseli. Die Schafzucht an sich ist ein grosses Hobby des 29-jährigen Peter Köppel aus Grabs. Der gelernte Landschaftsgärtner weiss aber auch, wie man Party macht und das Leben geniesst! Andrea Müntener hat den geselligen Hobbybauern am Konzert von Andreas Gabalier getroffen.

Grüazi Herr Köppel, wie geht es Ihnen?

Du halt, nichts Herr Köppel, ich heisse Peter! Mich duzt man. Danke der Nachfrage, es könnte mir wirklich nicht besser gehen. Ich warte zusammen mit meinen Freunden bei einem kühlen Bier auf den Konzertbeginn vom Volks-Rock ’n’ Roller, inmitten der vielen hübschen Dirndl. Was will ich mehr?

Peter, wie lange wohnst du schon im Werdenberg?

Das sind jetzt schon «friili» 29 Jahre in Grabs. Und immer noch bei Mama und Papa. Daheim ist es halt am schönsten und am ringsten. Seit ein paar Monaten aber bin ich auch immer wieder rheinabwärts unterwegs, bei einer gewissen Sandra. Ja, ja, das ist meine Freundin aus Altstätten.

Womit beschäftigst du dich derzeit?

Mit Dirndl und Lederhosen, schau dich doch mal um! Rund­umi eine unglaublich friedliche und ausgelassene Stimmung. Ich trinke einfach ein, zwei Bierchen und schaue und staune. Gut, manchmal kommentiere ich es auch. Aber ehrlich, da kann man sich doch unmöglich mit etwas anderem beschäftigen? Normalerweise sind meine Gedanken zwar schon öfters bei meinen Schafen, besonders bei meinem Lieblingsschaf Liseli. Das war mein erstes Lamm, als ich vor rund fünf Jahren mit dem ­«Schöfle» angefangen habe. Wer mein Liseli nicht mag, hat es auch bei mir sofort verspielt.

Du bist ein urchiger Kerl, stimmt’s?

Was heisst urchig? Ich habe einen handwerklichen Beruf, züchte Schafe, besuche in einem rot-weissen Karohemd und Chüeligurt das Andreas-Gabalier-Konzert und wohne in Grabs. Moll, ich würde schon meinen, dass ich ein urchiger Kerl bin.

Worauf bist du besonders stolz?

Sicherlich auf meine Schafe. Das können dir meine Freunde bestätigen. Ich bin stolzer «Schöfler» und erzähle das auch jedem, wenn es sein muss, auch ungefragt. Zudem habe ich jetzt die Autoprüfung im Sack. Das hat bei mir etwas gedauert. Dass ich nun aber ohne Löli fahren kann, drauf bin ich schon auch etwas stolz.