Lippuner EMT ausgezeichnet

Am Mittwochabend verlieh die Zürcher Kantonalbank zum sechstenmal den KMU-Preis für Nachhaltigkeit. Von 60 Bewerbern erlangte die Firma Lippuner EMT aus Grabs den zweiten Rang.

Johanna Senn
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Die Preisträger: Martin Sulser (CEO Lippuner EMT) sowie die Vertreter der Varistor AG und Alfa Klebstoffe AG (von links). (Bild: Johanna Senn)

Die Preisträger: Martin Sulser (CEO Lippuner EMT) sowie die Vertreter der Varistor AG und Alfa Klebstoffe AG (von links). (Bild: Johanna Senn)

GRABS. Am Mittwochabend fanden sich rund 400 Leute aus KMU-Unternehmen in Spreitenbach ein, um die Preisträger des KMU-Preises für nachhaltige Unternehmen der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zu feiern. Von 60 Bewerbern schafften es neun in den Final. Darunter auch die Firma Lippuner EMT aus Grabs.

Vorbildlich

Die strategische Ausrichtung und das Umweltmanagement als Teil der Unternehmensführung stufte die ZKB als vorbildlich ein. So schaffte es die Lippuner EMT aus Grabs als einzige St. Galler Firma in den Final und erreichte den zweiten Rang. Auf Platz eins positionierte sich die Alfa Klebstoffe AG, Dritte wurde die Varistor AG.

CEO Martin Sulser nahm den Preis für die Leistungen der Lippuner EMT entgegen. Das Unternehmen besteht seit rund 75 Jahren. Aus der Einzelfirma, die 1940 gegründet wurde, ist eines der grössten Haustechnikunternehmen der Schweiz entstanden. Über die Jahre hat die Lippuner EMT viele Anstrengungen unternommen, um den ökologischen Fussabdruck beim täglichen Arbeiten zu verkleinern. «Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung», so CEO Martin Sulser.

Preis als Anerkennung

«Im Bewertungsmassstab der Jury waren wir die letzten Jahre klar besser als der Durchschnitt der KMU. Das macht uns stolz», freut er sich. «Das ist auch eine Anerkennung der letzten Jahre, in denen wir wirtschaftlich wie ökologisch erfolgreich handelten.» So werden auch Haustechnik-Projekte optimiert, und es wird auf einen tiefen Energieverbrauch geachtet. Die Lippuner EMT realisiert auch Komplettsanierungen für Gebäude mit hohen Energieverbrauchswerten. Diese Objekte können ihren Energieverbrauch nach der Sanierung um bis zu 80 Prozent senken. «Auch in der eigenen Produktion und in den eigenen Gebäuden trimmen wir laufend auf möglichst kleinen Energieverbrauch und eine Versorgung mit erneuerbaren Energie», so Sulser. Auch im Personalbereich gelte Nachhaltigkeit: «Für unsere Mitarbeitenden schaffen wir ein angenehmes Arbeitsumfeld. Unser Ziel sind langjährige Mitarbeiter.»

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