Liechtenstein lockert Gesetz

VADUZ. Das Fürstentum Liechtenstein lockert die Praxis beim Umgang mit Lenkerinnen und Lenkern, bei denen Betäubungsmittel im Blut nachgewiesen werden. Neu entscheidet die festgestellte Konzentration der Drogen über die Fahrfähigkeit, heisst es in einer Medienmitteilung.

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VADUZ. Das Fürstentum Liechtenstein lockert die Praxis beim Umgang mit Lenkerinnen und Lenkern, bei denen Betäubungsmittel im Blut nachgewiesen werden. Neu entscheidet die festgestellte Konzentration der Drogen über die Fahrfähigkeit, heisst es in einer Medienmitteilung. Bisher reichte in Liechtenstein der blosse Nachweis eines Betäubungsmittels im Blut, um der kontrollierten Person die Fahrfähigkeit abzusprechen, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Die Regelung war strenger, als diejenige der Schweiz. Die in Liechtenstein nun von der Exekutive neu eingeführten Grenzwerte sind an jene der Schweiz angeglichen. (wo)