Langanhaltender Applaus für Hardy Rothenberger

SEVELEN. Für Hardy Rothenberger war es am Dienstagabend die letzte Bürgerversammlung als Gemeinderat, denn er tritt per Ende Jahr zurück. Die Verabschiedung wurde durch Ratskollegin Claudia Billet vorgenommen. Sie blickte zurück auf einige Stationen in der elfjährigen Amtszeit Rothenbergers.

Heini Schwendener
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Hardy Rothenberger Gemeinderat bis Ende Jahr Sevelen (Bild: pd)

Hardy Rothenberger Gemeinderat bis Ende Jahr Sevelen (Bild: pd)

SEVELEN. Für Hardy Rothenberger war es am Dienstagabend die letzte Bürgerversammlung als Gemeinderat, denn er tritt per Ende Jahr zurück. Die Verabschiedung wurde durch Ratskollegin Claudia Billet vorgenommen. Sie blickte zurück auf einige Stationen in der elfjährigen Amtszeit Rothenbergers. Sie habe ihn stets als ruhigen, seriösen, flexiblen und anpassungsfähigen Ratskollegen erlebt, der gut vorbereitet zu den Sitzungen erschien. Sein Wissen als Baufachmann sei für den Rat immer sehr wertvoll gewesen. Auch habe er massgebend an der Zonenplanung mitgearbeitet. Claudia Billet bedankte sich bei Rothenberger für die gute, kollegiale Zusammenarbeit.

Die Bürgerversammlung verabschiedete den FDP-Gemeinderat mit einem langanhaltenden Applaus. Hardy Rothenberger bedankte sich dafür ebenso wie für die spannende und abwechslungsreiche Zeit, die er als Rat erleben durfte, notabene unter vier Gemeindepräsidenten.

Begleitgruppen installiert

Nachdem die Bürgerversammlung den Voranschlag 2016 genehmigt hatte (vgl. W&O von gestern), orientierten die Gemeinderäte Claudia Billet, Christian Gerhardt und Mirco Rossi, dass die drei Begleitgruppen Betagtenheim, Areal Drei Könige und Verkehr ihre Arbeit aufgenommen haben. Es arbeiten in diesen drei Begleitgruppen neben Mitgliedern des Rates, der Verwaltung und Fachleuten auch 10, 6 beziehungsweise 9 Leute aus dem Volk mit.

Antrag klar abgelehnt

Sehr deutlich abgelehnt wurde von der Bürgerversammlung ein Antrag von Fred Tischhauser, 50 000 Franken ins Budget aufzunehmen, um die Planung für eine provisorische Nordumfahrung voranzutreiben.

Gemeindepräsident Roland Ledergerber gab bekannt, dass der Gemeinderat die Idee eines Bürgers für eine Liegenschaften- und Arealstrategie aufgegriffen habe. Abklärungen zum Zinslihof hätten ergeben, dass dort vorderhand kein Handlungsbedarf bestehe.