Landesspital braucht 4,5 Millionen zusätzlich

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Die Regierung beantragt für 2017 beim Landtag einen Nachtragskredit von 2,5 Millionen Franken für das Landesspital. Ohne diese Massnahme würde das Landesspital in Liquiditätsprobleme geraten. Der Landtag wird im Septem­ber über den Antrag beraten.

Die Fallzahlen beim Landesspital sind markant eingebrochen. «Grund hierfür ist insbesondere, dass die umsatzstärksten Belegärzte im Bereich der Chi­rurgie eine eigene Privatklinik gegründet haben und daher dem Landesspital insgesamt weniger Patienten zugewiesen werden», schreibt die Regierung in einer Pressemitteilung.

Um die Ausfälle zu kompensieren, braucht das Landesspital aber nicht nur 2017 mehr Geld. Für das Jahr 2018 plant die Regierung 1,5 Millionen Franken mehr zu budgetieren und im Jahr 2019 noch eine halbe Million zusätzlich. Gemäss Planung des Landesspitals sollen ab 2020 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden können. (sap)