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Lamprecht: «Wir haben es genossen»

Nach einem grandiosen ersten NLA-Jahr des Squashclubs Grabs darf man das Wort «standesgemäss» zum 4:0-Sieg über Panthers Kriens verwenden. Die Werdenberger haben im Premierenjahr ihre Spuren hinterlassen und sich in der obersten Spielklasse etabliert.
Robert Kucera
Die Chefin und ihre Leibgarde: Elisabeth Lamprecht konnte sich in dieser Saison auf Rudi Rohrmüller, Luca Wilhelmi (hinten von links), Yannick Wilhelmi und Aqeel Rehman (vorne von links) verlassen. (Bild: Robert Kucera)

Die Chefin und ihre Leibgarde: Elisabeth Lamprecht konnte sich in dieser Saison auf Rudi Rohrmüller, Luca Wilhelmi (hinten von links), Yannick Wilhelmi und Aqeel Rehman (vorne von links) verlassen. (Bild: Robert Kucera)

SQUASH. Zu abgeklärt, zu dominant und einfach zu gut spielten die Grabser in ihrem letzten NLA-Einsatz der Saison. Ohne Durchhänger ging es zwar bei den jüngsten – Luca und Yannick Wilhelmi – nicht. Doch letztlich reichte die Leistung aus, um die Saison standesgemäss mit einem 4:0-Sieg über Panthers Kriens zu beenden. Es war der achte Sieg im 18. Meisterschaftsspiel und das sechste 4:0 der Saison. Die Premieren-Saison in der NLA schliesst der Squashclub Grabs auf dem sechsten Platz ab.

Zufrieden und überrascht

Das 4:0 war der perfekte Abschluss einer perfekten Saison. «Wir sind sehr zufrieden mit der ersten NLA-Saison», sagt Spielleiterin Elisabeth Lamprecht. Grabs hat seinen Platz in der höchsten Schweizer Liga gefunden und ist nun etabliert. Für sie kommt der sechste Schlussrang aber unerwartet. Lamprecht rechnete zwar nicht mit einem harten Abstiegskampf des Aufsteigers. Doch sie hielt die Plätze sieben oder acht für realistisch.

Und nun beträgt der Rückstand auf den letzten Playoff-Platz gerade mal zwei Punkte. «Das ist eine Überraschung», gibt die Spielleiterin zu. Sie lässt aber nicht ausser acht, dass es nicht nur squashtechnisches Können gebraucht hat, um so viele Punkte zu sammeln und den sechsten Platz zu erreichen. «Wir haben Glück gehabt, wo andere Pech hatten», meint sie und erklärt, dass einige Gegner just auf die Spiele gegen Grabs hin Ausfälle zu verkraften hatten.

Zwei Vorzeigesportler

Ein wichtiger Grund für die herausragende Saison sind aus Lamprechts Sinn die Leistungen ihrer Teamleader Aqeel Rehman (Österreich) und Rudi Rohrmüller (Deutschland). Selbst sportlich weniger herausfordernde Reisen nahm das Duo auf sich. Wahre Profis eben. Und nicht einfach zwei Profis in Grabser Diensten – mittlerweile sind Rehman und Rohrmüller Grabser Vorzeigesportler.

Elisabeth Lamprechts Höhepunkt der Saison stellt der 4:0-Sieg im TV-Spiel gegen Uster dar. «Das war der Hammer. Jeder sah im Fernsehen, dass wir zwar neu in der Liga sind, aber toll aufspielen.» Einziger Wermutstropfen der Erfolgssaison stellt die Verletzung von David Heath dar. Ihn hätte Lamprecht gerne häufiger eingesetzt – auch zur Entlastung ihrer Teamleader.

«Weiter nach vorne kommen»

Dass diese Erfolgssaison keine einmalige Sache bleibt, dafür haben die grossen Macher des Squashclubs Grabs, Elisabeth und Dietmar Lamprecht, bereits gesorgt. «Wir haben mit dem Team bereits über die Zukunft gesprochen. Es hat jeder seine Absicht geäussert, auch nächstes Jahr dabei zu sein, dass wir alle am selben Strick ziehen wollen und ein Ziel haben: Weiter nach vorne zu kommen.»

Doch zu weit nach vorne mag man noch gar nicht schauen. Jetzt zählt noch der Moment des Glücksgefühls, die erste NLA-Saison derart souverän über die Bühne gebracht zu haben. Was Elisabeth Lamprecht mit folgenden Worten ausdrückt: «Es war wunderbar. Wir haben tolle Matches gesehen, jeder hat sein Bestes gegeben. Es war einfach schön zum Zuschauen. Wir haben es genossen.»

Grabs – Panthers Kriens 4:0 (12:1/142:72)

Aqeel Rehman vs. Céderic Kuchen 3:0 (11:4, 11:3, 11:6). – Rudi Rohrmüller vs. Jan Kurzmeyer 3:0 (11:3, 11:5, 11:6). – Luca Wilhelmi vs. Alexander Imhof 3:1 (11:9, 11:3, 10:12, 11:7). – Yannick Wilhelmi vs. Flavio Meyer 3:0 (11:8, 11:2, 11:4).

Schlussrangliste NLA: 1. Grasshopper 42. 2. Pilatus Kriens 41. 3. Uster 36. 4. Vitis Schlieren 33 (10 Siege). – 5. Vaduz 33 (8). 6. Grabs 31. 7. Sihltal 27. 8. Panthers Kriens 16. 9. Pythons Kriens 8. 10. Fricktal 2.

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