Lärm und Verkehr neu geregelt

Traditionsgemäss feierte die «Wiga-Familie», wie Messeleiter Paul Schlegel das Wiga-Team gerne bezeichnet, den Spatenstich zur 18. Ausgabe der Messe.

Katharina Rutz
Merken
Drucken
Teilen

BUCHS. Die Wiga, die am kommenden Freitag zum 18. Mal ihre Tore öffnet, zeige mit ihrem Branchenmix die Kraft der Werdenberger Wirtschaft, sagte Urs Lufi, Präsident des Wiga-Patronats, am gestrigen Spatenstich. Dabei gestalte sich die Wiga als wichtiger Treffpunkt, wo sich der Wirtschaftsstandort präsentieren könne. «Gerade am Wirtschaftstag vom 9. September erstmals in der AMAG-Garage können sich auch die Anbieter neue Inspiration holen, und mit der Vergabe des Innovationspreises wird ein Unternehmen besonders ausgezeichnet», so Urs Lufi.

Kehrichtverbrennung live

Die Sonderschau «Feuer und Flamme» betreffe ein Thema, das alle etwas angehe. «Und es ist wichtig, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren», sagt der Patronatspräsident. Die Sonderschau informiert über die Aufgaben der Feuerwehr und über das Fernwärmenetz der VfA. Spannend dürfte auch die Live-Übertragung aus der Kehrichtverbrennung werden.

Messeleiter Paul Schlegel zeigte seine Freude über die gute Phase des Aufbaus. Sehr wichtig sei, dass diese unfallfrei ablaufe, so Schlegel. «Wenn jeder etwas dazu beiträgt und vielleicht da und dort einen Eimer oder ein Kabel zur Seite stellt, gelingt dies auch.» So freute sich Paul Schlegel gestern, mit seiner «Wiga-Familie» den traditionellen Spatenstich mit Blick auf das Städtli und das Schloss Werdenberg feiern zu können. Denn die Messe, das Städtli und die umliegenden Quartiere bilden für ihn eine Einheit. So habe man denn auch die Kritik rund um die Lärmemissionen und die Öffnungszeiten aus dem Jahr 2013 sehr ernst genommen und Massnahmen ergriffen.

Weniger Lärm und Verkehr

Das Partyzelt wurde dieses Jahr zugunsten einer Eventhalle ersatzlos gestrichen. Dort steht die Bühne, ein Grotto, eine Bierstube, und ausserhalb befinden sich die Raucherzonen. Diejenige in Richtung Werdenbergersee und Städtli soll allerdings früher am Abend geschlossen werden. «Der gesamte Lärm wird sich eher in Richtung Berg kanalisieren», so Paul Schlegel. Darauf wurde auch der Bühnenbau ausgerichtet. Die Öffnungszeiten der Eventhalle wurden auf 24 Uhr unter der Woche und 1 Uhr am Wochenende reduziert. Natürlich soll trotzdem Feststimmung aufkommen und dafür werde das Gewerbe und die Gastronomie an der Wiga mit Sicherheit sorgen. Neben dem Lärm stand nach der letzten Wiga auch das Verkehrskonzept in der Kritik. Deshalb soll das Quartier Moos dieses Jahr vom Verkehr entlastet werden. «Neu wird der Verkehr direkt in die Hauptstrasse geleitet», sagt der Messeleiter. Das Parkplatzkonzept ist somit überarbeitet worden, und neu kann auch beim Reitplatz Werdenberg parkiert werden. Zwischen Wiga und diesem Parkplatz wird alle 15 Minuten das «Wiga-Zügli» verkehren.

Das Wiga-Team ist bereit für die Eröffnung vom Freitag, 4. September. «Alles ist parat, und wir sind super eingestellt», bestätigt Paul Schlegel. «Nun bleibt uns noch die Detailarbeit, die Werbung muss noch plaziert werden, Teppiche ausgelegt und am Schluss wird noch viel Wert auf die Kontrollarbeiten gelegt.»