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Kunst aus dem Gefängnis

Im Landesmuseum wurde die Sonderausstellung «Ein halber Quadratmeter Freiheit – Bilder aus der Haft» eröffnet. Zu dieser besonderen Ausstellung erschienen zahlreiche Gäste, darunter auch Erbprinzessin Sophie, unter deren Patronat die Ausstellung steht.
Direktor Rainer Vollkommer, Annette Oberdieck, Stiftungsratspräsidentin Renate Wohlwend, Donata Schenck zu Schweinsberg, Erbprinzessin Sophie, Cornelia Harmel, Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer und Peter Echtermeyer. (Bild: Daniel Ospelt)

Direktor Rainer Vollkommer, Annette Oberdieck, Stiftungsratspräsidentin Renate Wohlwend, Donata Schenck zu Schweinsberg, Erbprinzessin Sophie, Cornelia Harmel, Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer und Peter Echtermeyer. (Bild: Daniel Ospelt)

VADUZ. Am Mittwoch fand im Liechtensteinischen Landesmuseum die Eröffnung der Sonderausstellung «Ein halber Quadratmeter Freiheit – Bilder aus der Haft», statt. Dabei erschienen viele Gäste und zahlreiche Redner kamen zu Wort. In der Ausstellung sind Bilder zu sehen, welche inhaftierte Frauen, Männer oder Jugendliche gestaltet haben. Diese Sonderausstellung steht unter dem Patronat von Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein.

Zahlreiche Redner

Begrüsst wurde das zahlreich erschienene Publikum von Rainer Vollkommer, Direktor des Liechtensteinischen Landesmuseums, der sich sehr erfreut und dankbar zeigte, diese aussergewöhnliche Ausstellung im Landesmuseum der Öffentlichkeit zeigen zu können. Die anschliessenden Redner, Renate Wohlwend, Stiftungsratspräsidentin des Liechtensteinischen Landesmuseums, und der aus Berlin angereiste Peter Echtermeyer, Diakon und Vorsitzender des Vereins «Art and Prison e. V.», sowie Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes und Schirmfrau der internationalen Kunstwettbewerbe des Vereins, bedankten sich herzlich bei den Sponsoren und der anwesenden Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein, welche das Patronat für diese Sonderausstellung übernommen hat. Zum Schluss führte Peter Lodermeyer, Kunsthistoriker und Kunstkritiker aus Bonn, das Publikum in die Ausstellung ein. Nach dem Eröffnungsprogramm fand ein Rundgang durch die Ausstellung sowie ein Apéro statt.

In der internationalen Wanderausstellung des Vereins Art and Prison e. V. sind Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen zu sehen, welche alle von inhaftierten Frauen, Männern und Jugendlichen aus fast 40 Ländern aller Kontinente gestaltet worden sind. All die Bilder sind sehr unterschiedlich gestaltet, mit unterschiedlichen Techniken, Farben, Untergründen und aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Die Ausstellung erzählt eine Geschichte von der Verarbeitung von Schuld, von Strafe und Verbrechen, vom Aus- und Eingeschlossensein und von ungewissen Zukunftsperspektiven, aber auch von Hoffnung, von Neubeginn und von Lebensmut. Auch die Redner waren sehr beeindruckt von dieser Sonderausstellung.

Unter anderem davon, wie Männer, Frauen und Jugendliche in Gefangenschaft künstlerisch tätig sein können, oder davon, dass ein Inhaftierter sich auch mit den Schicksalen und Problemen der anderen ausserhalb der Gefängnismauern beschäftigt, was beispielweise an Bildern, welche Flüchtlingsboote und somit die Flüchtlingsthematik darstellen, sichtbar wird. Diese Kunst und der knapp halbe Quadratmeter, welcher den Inhaftierten zur Verfügung stand, stellten somit diese Freiheit mitten in der Gefangenschaft dar.

Über 70 ausgewählte Werke

Der gemeinnützige Verein Art and Prison e. V. wurde 2009 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin. Er ist international tätig und hat weltweit Mitglieder, welche sich ehrenamtlich engagieren. Aus einem Fonds von fast tausend Bildern wurden über 70 Kunstwerke ausgewählt, die besonders signifikant sind. (cg)

Die Ausstellung ist bis zum 20. September im Liechtensteinischen Landesmuseum zu sehen.

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