Künstlerin in Tanz und Bild

Zur Vernissage zur Ausstellung «Movement» von Silke Sylvia Kaya vom Samstag im GZ Resch begrüsste dessen Leiter Daniel Walser, auch namens der Gemeinde, die Gäste. Die Ausstellung ist bis 2. Oktober zu sehen.

Henning von Vogelsang
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Daniel Walser, Leiter des GZ Resch, begrüsste zur Vernissage. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Daniel Walser, Leiter des GZ Resch, begrüsste zur Vernissage. (Bild: Tatjana Schnalzger)

SCHAAN. Seit 25 Jahren unterrichte Silke Sylvia Kaya erfolgreich Ballett im Gemeinschaftszentrum Resch, und «Generationen von Ballettschülerinnen genossen hier ihren Ballettunterricht. Man kann also sagen: Frau Kaya ist eine feste Grösse im GZ Resch. Für uns vom Gemeinschaftszentrum ist es immer eine besondere Freude, wenn wir Werke von Personen ausstellen dürfen, die einen Bezug zu unserem Haus haben», so Daniel Walser, Leiter des GZ Resch, anlässlich der Vernissage.

Abstrakt-gegenständlich

Silke Kaya habe sich ihre malerischen Fähigkeiten mit verschiedenen Kursen angeeignet, berichtete Daniel Walser, besonders bei Werner Bösch aus Hard. Des weiteren habe sie eine autodidaktische Entwicklung gemacht. Über ihren Malstil sage sie: «Gerne male ich abstrakt-gegenständlich, also Abstrakt-Realismus. Allzu genau, fotografisch möchte ich nicht malen. Ich möchte auch bei gegenständlichen Bildern noch die Phantasie des Betrachters wecken können.» Dass alles, was mit Ballett zu tun hat, Silke Kayas liebste Sujets sind, liege auf der Hand. Sie male auch Porträts sowie Städte- und Landschaftsbilder.

Nur zögerlich begonnen

Silke Sylvia Kaya hat, so berichtet sie über sich selbst, die Malerei fasziniert, solange sie denken könne. Sie habe es sich allerdings nie zugetraut. Auch habe ihr die Zeit dafür gefehlt, denn bei drei Kindern, einer Ballettschule, Haushalt und Garten sei jeder Tag ausgefüllt. «Bei all meinen Ballettvorführungen habe ich lange Zeit die Plakate immer malen lassen und die Originale dann eingerahmt. Jedes gemalte Bild hat mich in den Bann gezogen. Nach diesem ersten Kurs im Jahre 2008 begann ich mich intensiver mit der Malerei auseinanderzusetzen», sagt sie und schildert ihren langen, nicht ohne Selbstzweifel ablaufenden Entwicklungsprozess des Malens: «Nach diesem ersten Kurs im Jahre 2008 begann ich mich intensiver mit der Malerei auseinanderzusetzen, kaufte mir viele Bücher. In manchen Büchern gab es Vorlagen, und so versuchte ich meine ersten Schritte in der Malerei. Ich war unglaublich stolz, wenn ich wieder ein Bild zustande gebracht hatte. Nach und nach kaufte ich mir alle Utensilien, von Pinsel bis Farben, Staffelei, kramte in den Brockenhäusern nach alten Malbüchern und legte mir eine richtige Sammlung von Farben und Büchern an.»

Da könne das Wetter noch so schlecht und trübe draussen sein, wenn sie ihre Farben in die Hände nehme, werde es ihr ganz warm ums Herz, sagt die Künstlerin. Die Ausstellung kann noch bis zum 2. Oktober im GZ Resch in Schaan besucht werden.