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Künftig im Pfadiheim Buchs

Zum 16. Mal fand Anfang Oktober das «Insieme»-Erlebnislager für Kinder mit Behinderung statt. Da die Ansprüche an solche Lager grösser werden, war es das letzte Lager im Maiensäss Flammer.
Die Kinder und die Helferinnen und Helfer genossen die Tage am Grabserberg. (Bild: PD)

Die Kinder und die Helferinnen und Helfer genossen die Tage am Grabserberg. (Bild: PD)

Im Maiensäss fühlten sich alle Kinder sichtlich wohl, gibt es doch so einiges Unbekanntes im Haus zu entdecken. Die Computerspiele mussten zu Hause bleiben, da der von der Solarzelle produzierte Strom für die Beleuchtung dringender gebraucht wurde. Die Kochstelle musste mehrmals täglich angefeuert werden, bevor es mit dem Kochen losgehen konnte. Um die Verpflegung kümmerten sich Gertrud Künzler und Franz Marxer mit viel Engagement.

Zahlreiche Lagerbegleiterinnen und Tageshelfer spielten liebevoll mit den Kindern, erzählten Geschichten, sangen und musizierten. Bei den täglichen Spaziergängen wurden alle Kinder begleitet. Gerne zogen die Kinder ein Rössligeschirr an, um zu zeigen, wie schnell sie sind oder auch, um das Pferdchen auf dem richtigen Weg zu führen. So ausgestattet machten sich alle auf den Weg zum «Bursti».

Lagermotto war«Die kleine Hexe»

Dort bemühte sich die kleine Hexe, gegrillte Würste für das Mittagessen hinzubekommen. Das Motto «Die kleine Hexe» begleitete die Kinder durch diese Woche. Wie gerne wäre die kleine Hexe auch mal gross und möchte an der Walpurgisnacht teilnehmen. Dank «Heini» durfte die Schar die Hinfahrt zum Voralpsee mit einer «Rapid»-Fahrt zurücklegen. Schon wartete der nächste Höhepunkt auf die Kinder. Wer getraut sich den Spitz des Bergfelsen zu erklimmen? Dank der sicheren und geduldigen Leitung von Wisi Bleisch schafften es alle Kinder rauf, so manches wollte gerne noch ein Weilchen oben verweilen, bevor es den Abstieg in Angriff nahm. Der Rückkehr vom Voralpsee zum Maiensäss nahmen alle selber unter die Füsse.

Ein weiteres Erlebnis war das Eseltrekking. Nicht alle Kinder waren zu Beginn vom Eselreiten begeistert. Aber nachdem sie mit Striegeln und Streicheln Kontakt mit den Eseln aufgenommen hatten und merkten, wie geduldig und gelassen die Tiere waren, kam die Freude für das Reiten auf. Nach einer kurzen Anleitung durch Nicole Schmid vom Letzihof Schönboden in Wildhaus setzte sich eine fröhliche und gespannte Gruppe in Bewegung. Spätestens jetzt wollten auch die schüchternen Kinder mal aufsteigen. Während neue Kinder die Esel bestiegen, machten sich die Esel an den Grasbüscheln am Strassenrand gütlich. Sogar die Begleiterinnen waren bereit, auf dem Esel geführt zu werden.

Abschied vom Maiensäss Flammer

Die grossen Kinder durften die Walpurgisnacht und gleichzeitig den Lagerabschlussabend mit einem feinen Abendessen im Berggasthaus Gamperfin geniessen. Am letzten Lagertag kamen die Kinder in den Genuss des traditionellen Schnipo-Essens im Berggasthaus Voralp. Dann ging es nochmals zur Schatzsuche in der näheren Umgebung, bevor beim Maiensäss Flammer der Schlussakt der Helferinnen über die Bühne ging. Allen Lagerhelfern wurde mit viel Freude gedankt. Neu findet ein Sommer-Kinderlager im Pfadiheim Schnäggäbödeli in Buchs unter der gemeinsamen Leitung von Regina Costa und Claudia Aeberhard statt. (pd)

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