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Kritisch wird es bei mehreren Frostnächten

Region Richard Hollenstein leitet die Fachstelle Obstbau am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen in Salez (LZSG). Be­sonders wenn mehrere Nächte in Folge Spätfrost auftrete, müsse man mit einer Schädigung rechnen, sagt er, denn Blüten und kleine Knospen seien sehr frostempfindlich. Besonders gefährdet sind das Steinobst und Birnbäume. Er spricht angesichts der Temperaturprognosen für die aktuellen klaren Nächte von einer angespannten Situation. Das Ausmass möglicher Schädigungen könne man aber nicht voraussagen. Weniger frostgefährdet als Obstbäume in Mulden seien jene an Hanglagen, was im Rheintal oft der Fall sei. Als mögliche Präventionsmassnahmen nennt er eine Frostberegnung, wofür aber meistens die Einrichtungen fehlen würden. Auch der Einsatz von Frostkerzen und das Spannen von Folien bei Steinobstbäumen («wie ein Carport-Effekt») hätten eine Schutzwirkung. Es gelte aber, die wahrscheinliche Häufigkeit von starkem Spätfrost und die hohen Kosten für Schutzmassnahmen abzuwägen – und ob ein Produzent stattdessen nicht doch die Risiken von Ertragsausfällen und Ertragsminderungen in Kauf nehme. Gemäss Rolf Künzler von der Fachstelle Beeren sind primär die in Blüte stehenden Erdbeeren durch Frost gefährdet. Die Berieselung und «Einfrierung» dieser Pflanzen sei dort möglich, wo bereits Bewässerungsrohre verlegt seien. Das sei aber anspruchsvoll und sehr aufwendig. Einfacher sei das Ver­legen einer schützenden Vlies­folie. (ts)

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