Kritisch war es nur an wenigen Tagen

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Liechtenstein Für den Lawinendienst war die vergangene Saison eher ruhig. Die Bilanz an deren Sitzung zum Saisonende 2016/17 war zwar durchaus positiv, die Einsätze hielten sich aufgrund des schneearmen Winters jedoch in Grenzen, teilt die Liechten­steiner Landespolizei mit.

Die Schneemessungen vor Ort im Skigebiet Malbun zeigten, dass es während der 181 Mess­tagen von Anfang Oktober bis Ende April nur gerade an 57 Tagen Neuschnee gab. Die gesamte Neuschneemenge betrug in diesem Jahr lediglich 5,9 Meter, was erneut unter dem langjährigen Durchschnitt von über 6,6 Metern liegt. Die maximal erreichte Schneehöhe von 119 Zentimetern hingegen lag um einiges höher als im vergangenen Jahr und näherte sich somit wieder dem langjährigen Mittel von 125 Zentimetern.

«Der wenige Schnee führte in der vergangenen Saison nur zu einzelnen kritischen Tagen mit erhöhter Lawinensituation. Zweimal musste mit der Sperrstufe A der hinterste Teil von Malbun ­gesperrt werden», so der Chef des Lawinendienstes, Christoph Frommelt. (pd)