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Kosten pro Fall sind gesunken

An der Delegiertenversammlung des regionalen Zweckverbandes Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Werdenberg wurden alle Anträge diskussionslos und einstimmig genehmigt. Die Jahresrechnung schloss gegenüber dem Voranschlag mit einem Minderaufwand von 97000 Franken. Der Beitrag der Trägergemeinden fällt insgesamt 118000 Franken tiefer aus als budgetiert. Der Zweckverbandspräsident Roland Ledergerber zeigte auf, dass die Kosten pro Fall und pro Einwohner 2017 gesunken sind, weil mehr Fälle mit dem gleichen Personalbestand bearbeitet wurden.

Die Delegierten hiessen das Budget 2018 gut. Es sieht, vor allem wegen der Erneuerung der Hard- und Software, 59000 Franken Mehrausgaben vor. Zudem bestätigten sie statutengemäss die vom Vorstand gewählten Behördenmitglieder Patrizia Materni (seit September 2017) und Thomas Zürcher (seit Oktober 2017).

Im Jahresbericht stellte Roland Ledergerber fest, dass das kantonale Amt für Soziales und die Gemeindeaufsicht die Kesb Werdenberg anlässlich einer Visitation und eines Besuches als Musterbeispiel und Vorzeigeorganisation lobten. Kesb-Präsident Patrik Terzer stellt in seinem Bericht fest, dass 2017 die Kesb Werdenberg einen Schwerpunkt auf die Überprüfung der Massnahmen für Personen legte, die nach altem Vormundschaftsrecht entmündigt und unter die erstreckte elterliche Vorsorge gestellt wurden. Mit einem ausgewogenen Kompromiss ermögliche man den Eltern nun eine möglichst einfache und unbürokratische Führung der Beistandschaft für ihre Kinder und der Kesb eine minimale Aufsicht und Steuerung. Die geführten Massnahmen seien nun an das neue Erwachsenenschutzrecht angepasst.

2017 eröffnete die Kesb Werdenberg für 232 Personen (Vorjahr 165) ein neues Dossier. Für 210 Personen (Vorjahr 176) konnte das Dossier geschlossen werden. Per 31. Dezember 2017 wurde für 253 Kinder (Vorjahr 226 und 378 Erwachsene (Vorjahr 363) ein Dossier geführt. (ts)

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