Kosten nur bis zum Tarmed-Tarif

Bis am 30. September 2014 konnten sich alle St. Galler bei sämtlichen Ärzten in Liechtenstein problemlos behandeln lassen.

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Bis am 30. September 2014 konnten sich alle St. Galler bei sämtlichen Ärzten in Liechtenstein problemlos behandeln lassen. Neu gilt dies nur noch für Versicherte aus den Politischen Gemeinden, die an das Fürstentum angrenzen (Gemeinden Sennwald, Gams, Grabs, Buchs, Sevelen, Wartau, Sargans, Mels, Vilters und Bad Ragaz.

Neu werden aber nur noch Ärzte akzeptiert, die in der liechtensteinischen Bedarfsplanung aufgenommen wurden. Bei anderen Ärzten gilt die Kostenübernahme durch die Krankenkassen in der Schweiz noch während einer Übergangsfrist bis 30. September 2015.

Während vorher die volle Kostenübernahme galt, werden die Kosten aber nun nur noch bis zum Betrag übernommen, der für die Behandlung in der Schweiz ausgerichtet werden müsste. Wenn liechtensteinische Ärzte nach Tarmed abrechnen, gibt es für Schweizer Patienten keine Probleme, andernfalls müssen sie die Differenz zum liechtensteinischen Ärztetarif selber tragen.

Bei einem Notfall, der sich im Fürstentum Liechtenstein ereignet und eine Behandlung bei einem dortigen Arzt nötig macht, werden weiterhin die vollen Kosten übernommen. (bey)