Kontroverse um russische Luftangriffe

DAMASKUS/BEIRUT. Russische Kampfflugzeuge haben Medienberichten zufolge in Syrien erneut Stellungen von Rebellen bombardiert. Schwerpunkt von mindestens 30 Angriffen sei die Stadt Jisr al-Shughur gewesen.

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DAMASKUS/BEIRUT. Russische Kampfflugzeuge haben Medienberichten zufolge in Syrien erneut Stellungen von Rebellen bombardiert. Schwerpunkt von mindestens 30 Angriffen sei die Stadt Jisr al-Shughur gewesen. Dort seien auch Verbände des Al-Qaida-Ablegers Nusra-Front stationiert, berichtete der libanesische Sender «Al Mayadeen TV». Russland hatte am Mittwoch mit Luftangriffen begonnen. Nach russischen Angaben wurden dabei Stellungen der IS-Miliz getroffen, die auch von den USA oder Frankreich aus der Luft bekämpft wird.

Westliche Staaten und syrische Rebellenverbände bezweifelten aber die russischen Angaben, da nach ihrer Darstellung der IS in den getroffenen Zonen nicht operiere und Russland nur die Truppen Präsident Assads unterstütze. Militärexperten aus den USA und Russland sollen sich nun so schnell wie möglich wegen der Luftschläge in Syrien koordinieren. Dies sagten die Aussenminister der beiden Länder, John Kerry und Sergej Lawrow. (reu) ? THEMA 21/AUSLAND 26