Kontinuität statt Experimente

«Ich kann es besser», mit diesen Worten hat sich Mirco Rossi im Wahlkampf für das Amt als Gemeindepräsident von Sevelen ins Gespräch gebracht.

Toni Angehrn Tiergartenweg 23, Oberräfis
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«Ich kann es besser», mit diesen Worten hat sich Mirco Rossi im Wahlkampf für das Amt als Gemeindepräsident von Sevelen ins Gespräch gebracht. Er würde bestehende Projekte schneller voranbringen, Neues aufgleisen, die Kommunikation verbessern, eine Immobilienbotschaft einführen und die ungenügende Führung des Gemeinderates verbessern. In den letzten zwei Jahren als Gemeinderat hat er es unterlassen, diese Fragen und vermeintliche Schwächen im Rat zu thematisieren. Ihm ist wohl entgangen, dass nicht der Gemeindepräsident, sondern der Gemeinderat als Gremium auf demokratische Weise die Entscheidungen trifft, die in vielen Fällen dem Stimmvolk vorgelegt werden.

Mirco Rossi hat langjährige Berufserfahrung im Bereich mechanische Konstruktion. Was fehlt, sind betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Führungserfahrung, die man sich nicht im Militär als Gefreiter aneignen kann. Für das Amt als Gemeindepräsident sind diese Anforderungen entscheidend. Was sich Sevelen nicht noch einmal leisten kann, ist die Fehlbesetzung im Amt des Gemeindepräsidenten. Kontinuität ist gefragt, um die Entwicklung zu gewährleisten. Ledergerber als Gemeindepräsident, die bestehenden Gemeinderäte und die zwei gut ausgebildeten Kandidaten Ursula Wunder (parteilos) und Anian Vogel (FDP) verdienen unser Vertrauen.

Mehr Miete, weniger Raum

Die eigenen vier Wände sind für das Wohlbefinden enorm wichtig. Man kann sich von einem anstrengenden Arbeitstag nur erholen, wenn man sich in seinem Zuhause wohl fühlt. Voraussetzung dafür ist, dass man genug Platz hat, Warmwasser fliesst und es genügend warm ist. Am 25. September wird über die Initiative «Grüne Wirtschaft» abgestimmt. Die Initianten fordern, dass der Ressourcenverbrauch bis 2050 um 65 Prozent reduziert wird. Eine Annahme hätte zur Folge, dass der Wohnraum pro Person reduziert werden müsste. Ausserdem würden grossflächig Gebäudesanierungen anfallen, was Mieterhöhungen zur Folge hätte. Unterm Strich müsste man für weniger Wohnraum mehr Miete bezahlen. Damit gefährdet die Initiative unsern gewohnten Lebensstil und ist vor allem für uns Junge kaum bezahlbar. Deshalb lehne ich die Initiative deutlich ab.