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Konjunktur steuert Zuwanderung

Migration Die SVP will die Personenfreizügigkeit kündigen und so die Migration bremsen. Doch wichtiger als das Zuwanderungssystem sei die Konjunktur, sagt ein Ökonom.

Der Urnengang über die sogenannte Begrenzungsinitiative dürfte die nächste Schicksalsabstimmung für die Schweiz werden. Das Volksbegehren, das die SVP vergangene Woche lanciert hat, verlangt, dass das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU gekündigt wird. Ein Ja gefährdet die bilateralen Verträge, da diese mit der Personenfreizügigkeit verknüpft sind.

Ziel der SVP ist es, die Zuwanderung einzudämmen. Doch ob das bei einer Rückkehr zum alten Kontingentsystem, wie es der Partei vorschwebt, überhaupt gelingen würde, ist unsicher. Der Arbeitsmarktökonom George Sheldon sagt: «Die Zuwanderung war immer stark von der Konjunktur abhängig.» Allerdings dürfte bei einem Ja die Konjunktur abkühlen, räumt auch Sheldon ein. (red)15

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