Koenig Feinstahl steht in Sennwald am Scheideweg

SENNWALD. Gestern wurden die 66 Mitarbeiter der Blechbearbeitungsfirma Koenig Feinstahl in Sennwald und Dietikon informiert, dass Ende dieses Monats einschneidende Massnahmen getroffen werden müssen.

Drucken
Teilen

SENNWALD. Gestern wurden die 66 Mitarbeiter der Blechbearbeitungsfirma Koenig Feinstahl in Sennwald und Dietikon informiert, dass Ende dieses Monats einschneidende Massnahmen getroffen werden müssen. Dazu sieht sich die Firmenleitung aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gezwungen. Die Aufhebung der Euromindestgrenze Mitte Januar hat das Fass nämlich definitiv zum Überlaufen gebracht, nachdem die Firma schon seit 2012 rote Zahlen schreibt.

Welcher Art diese einschneidenden Massnahmen genau sein werden, ist noch ungewiss. Vorläufig wurde niemandem gekündigt. Aber bis Ende Mai werden alle Optionen geprüft. Ein Abbau von Arbeitsplätzen könne dabei leider nicht ausgeschlossen werden, erklärte der Presseverantwortliche, Martin Hess, auf Anfrage. Und als Ultima Ratio ist auch eine Betriebsschliessung möglich. Betroffen davon wären am Standort Sennwald 44 Mitarbeitende, darunter auch zwei Lehrlinge. (she) • DIE DRITTE

Aktuelle Nachrichten