Kerzenziehen und Zaubernächte

Mit dem traditionellen Kerzenziehen sowie besinnlichen und unterhaltsamen Theater- und Musikabenden stimmt das fabriggli sein Publikum auf die Vorweihnachtszeit ein.

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Jürg Kienberger und Jeoren Engelsman spielen zusammen am 11. Dezember das Stück «Ich bin zum Glück zu zweit». (Bild: pd)

Jürg Kienberger und Jeoren Engelsman spielen zusammen am 11. Dezember das Stück «Ich bin zum Glück zu zweit». (Bild: pd)

BUCHS. Vom 29. November bis zum 2. Dezember besteht Gelegenheit, im fabriggli Kerzen zu ziehen, mit Bienenwachs oder mit farbigem Wachs. Die Öffnungszeiten: am 29. November von 11 bis 18 Uhr, am 30. November von 14 bis 22 Uhr, am 1. Dezember von 14 bis 20 Uhr und am 2. Dezember von 14 bis 19 Uhr. Am 30. November heisst es «Kerzenziehen Goes Music». An diesem besonderen Abend spielt das Pumcliks Orchestra – Kerzenziehen für einmal mit Livemusik, dazu feines Essen aus der fabriggli-Küche.

«Sorriso clandestino» – so nennt sich das neue Liederprogramm von Dodo Hug und Efisio Contini, zu hören am 5. Dezember. Fast vergessene Klage- und Protestlieder sowie zeitgenössische Songs aus Europa und Nord- und Südamerika erzählen von Ausbeutung, Unterdrückung, Migration, Arbeitslosigkeit, Kinderarbeit, aber auch von den Hoffnungen und Sehnsüchten nach einem besseren Leben, nach Freiheit und Gerechtigkeit.

Burn-out in Künstlergarderobe

Ein Musikspieler sitzt in der Künstlergarderobe und bereitet sich auf den Soloauftritt vor. Sein Nacken ist steif, das Knie schmerzt, die Stimme ist heiser, das Kostüm vollkommen durchgeschwitzt. Am liebsten würde er abhauen. Zum Glück bringt der junge Haustechniker etwas frischen Wind in die Garderobe. Der Musikspieler ist Jürg Kienberger, der Haustechniker Jeroen Engelsman. Zusammen spielen sie das Stück «Ich bin zum Glück zu zweit», am 11. Dezember.

Vier Bläser, ein Schlagzeug – das sind Le Rex. Ihre Alben entstehen auf dem korsischen Dorfplatz, im Bankenviertel von Pittsburgh, vor dem Hühnerstall, am Strand, in einer Garage in Chicago. Le Rex lässt Bebop aufblitzen, lässt Legenden des Rhythm 'n' Blues Revue passieren und verbindet bittersüsse Balladen mit Free-Jazz-Ausbrüchen. Das Konzert beginnt am 12. Dezember um 21 Uhr, Türöffnung ist um 20 Uhr.

Knisternde Elektronik

Auf der Bühne steht ein grosses Geschenk mit einer roten Schleife. Was wird wohl drin sein? In der Phantasie der Zuschauer tauchen alle möglichen Wünsche auf. Aber was ist, wenn sich beim Auspacken die Erwartungen dann gar nicht erfüllen? «Zaubernacht», am 13. Dezember um 16 Uhr, ist ein berührendes Figurenspiel über das Schenken und das Beschenktwerden, das sich sowohl für Kinder ab 4 Jahren wie für auch Erwachsene eignet.

Am 18. Dezember sind der Slampoet Laurin Buser und der Musiker Jonas Darvas im fabriggli zu Gast. Ihr Programm heisst «Elektrisch». Darin kommt es zu einem Clash zwischen elektronischer Musik und dem lyrischen Wort, die allerdings etwas Wichtiges gemeinsam haben: Beide können Energie komprimieren und wieder abgeben, so dass es so richtig zu knistern beginnt… (pd)