Keine Zulassung für manipulierte Autos

BERN. Die Aufregung in der Abgas-Affäre ist weiter gross. Nun ist auch klar, wie stark die Schweiz tangiert ist. In Verkehr gesetzt, also bereits verkauft, wurden laut Autoimporteur Amag 128 802 betroffene Autos. Diese sollen bereits ab Oktober abgastechnisch nachgebessert werden.

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BERN. Die Aufregung in der Abgas-Affäre ist weiter gross. Nun ist auch klar, wie stark die Schweiz tangiert ist. In Verkehr gesetzt, also bereits verkauft, wurden laut Autoimporteur Amag 128 802 betroffene Autos. Diese sollen bereits ab Oktober abgastechnisch nachgebessert werden. Gemäss Amag besteht ein Aktionsplan. Zudem hat das Bundesamt für Strassen (Astra) gestern abend angekündigt, dass manipulierte Dieselfahrzeuge in der Schweiz nicht mehr zugelassen werden.

Amag hat seinerseits einen Verkaufsstop der manipulierten Neuwagen angekündigt. Bei den vom Verkaufsverbot betroffenen Fahrzeugen geht es um Modelle der Marken Audi, Seat, Skoda und VW der Baujahre 2009 bis 2014, die mit Dieselmotoren in den Ausführungen 1.2 TDI, 1.6 TDI und 2.0 TDI ausgerüstet seien. (sda) ? THEMA 17