Keine Operationen in der Nacht

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Wattwil Die Geschäftsleitung der Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) hat entschieden, ab April 2018 den kostenintensiven Operationsbereich standortübergreifend zu organisieren. Aufgrund der sehr seltenen Operationen, die nachts in Wattwil durchgeführt werden, wird zukünftig in dieser Zeit auf Eingriffe an diesem Standort verzichtet, der OP-Bereich in Wil wird verstärkt. So können die Ressourcen gezielt eingesetzt werden, schreibt die Spitalregion Fürstenland Toggenburg in ihrer Mitteilung. Die Notfallversorgung in Wattwil ist davon nicht betroffen. Nach wie vor sind auf der interdisziplinären Notfallstation rund um die Uhr chirurgische und medizinische Fachärzte im Dienst. Wird dort festgestellt, dass eine Operation nicht bis am nächsten Tag warten kann, wird der Patient in eines der umliegenden Regionalspitäler oder ins Zentrumsspital verlegt.

In verschiedenen Bereichen hat die SRFT bereits konsequent eine standortübergreifende Organisation umgesetzt, wie dies auch vom Verwaltungsrat gefordert wird. Dadurch kann Personal flexibler dort eingesetzt werden, wo es ­gebraucht wird. Während in Wil nachts der Operationssaal öfters für Notfalleinsätze gebraucht wird, seien in Wattwil kaum Operationen zu Randzeiten notwendig, schreibt die Spitalregion Fürstenland Toggenburg. (pd)