Kein Flugwetter für «Cristo»

Bad Ragaz Alles war vorbereitet, alles hat gepasst, die Augen von Organisatoren, Verantwortlichen und angereisten Pressevertretern waren auf den Guschakopf und die seit der letzten Triennale dort plazierte «Cristo»-Statue gerichtet, als der Heli der Firma Rotex gestern nachmittag im Anflug war.

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Bad Ragaz Alles war vorbereitet, alles hat gepasst, die Augen von Organisatoren, Verantwortlichen und angereisten Pressevertretern waren auf den Guschakopf und die seit der letzten Triennale dort plazierte «Cristo»-Statue gerichtet, als der Heli der Firma Rotex gestern nachmittag im Anflug war. Es hätte die Abrundung einer Odyssee, das glückliche Ende einer bislang schier unendlichen Geschichte werden sollen.

Bald ein Jahr zieht es sich schon hin, von der Unterschriftensammlung zum Verbleib «Cristos» auf dem Guschakopf zur Abstimmung der Ortsbürger gegen diesen Vorschlag und dem Finden des neuen Standorts beim Wartenstein über Einsprachen von Anwohnern bis hin zur Genehmigung der Baubewilligung seitens der Gemeinde. Die Vorfreude auf den spektakulären Transport von Bad Ragaz nach Pfäfers auf dem Luftweg war gross, die Spannung mit den Händen greifbar.

Minuten später dann das Abwinken: «<Cristo> fliegt heute nicht», hiess es. Kein Ende der langen Reise «Cristos» in Sicht. Vielleicht Gewichtszunahme wegen nicht messbarer Feuchtigkeit im Innern der Statue, zu viel Wind oder beides zusammen: Die Aktion wurde auf jeden Fall von den Organisatoren in Absprache mit der Helifirma Rotex aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Ende Oktober soll der nächste Versuch gestartet werden – und ein Superpuma solls dann richten. (sr)