Kein einziger Tag ohne Teig

Die Grabserin Rebecca Nöthlich bäckt und bäckt und bäckt. Dabei war nach der Geburt ihrer jüngsten Tochter nicht klar, ob sie ihrem grössten Hobby so bald wieder nachgehen konnte.

Doris Büchel
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Träumt von einer eigenen Backstube, doch noch werkelt Rebecca Nöthlich, unterstützt von Tochter Aurelia, «mitten im Alltag». (Bild: Doris Büchel)

Träumt von einer eigenen Backstube, doch noch werkelt Rebecca Nöthlich, unterstützt von Tochter Aurelia, «mitten im Alltag». (Bild: Doris Büchel)

GRABS. Rebecca Nöthlichs Liebe gehört dem Backen. Schon 29 Torten hat die Grabserin seit ihrem Beitritt zum Werdenberger Buuramart im Juni ausgeliefert. Dabei mussten die Organisatorinnen des monatlichen Marktes einiges an Überzeugungsarbeit leisten.

Die Hände im Teig vergraben

«Sie waren wirklich beharrlich, was gut ist, denn sonst hätte ich es nicht gewagt», sagt die Mutter von drei Töchtern, während sie sorgfältig den Guss auf der Geburtstagstorte ihrer Jüngsten, Medea, verteilt. Kein Tag vergehe, an dem sie nicht ihre Hände in irgendeinen Teig vergrabe, sagt die 37-Jährige im Gespräch mit dem W&O und lacht.

Schock für die Familie

Doch dass die gelernte Bäckerin/Konditorin und diplomierte Pflegefachfrau heute wieder ihrem grössten Hobby nachgehen kann, ist nicht selbstverständlich. Medea kam mit einer schweren Behinderung zur Welt und ist seit ihrer Geburt vor vier Jahren querschnittgelähmt. «Sie war noch keinen Tag alt, als sie eine 13stündige Operation über sich ergehen lassen musste. Das war ein riesiger Schock für die ganze Familie.» ? DIE DRITTE

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