Kantonsregierung warnt vor der Ecopop-Initiative

ST. GALLEN. Die Regierung spricht sich klar gegen die Ecopop-Initiative aus. «Sie schadet einerseits der Volkswirtschaft mit starren Einwanderungsquoten, andererseits gibt sie vor, die natürlichen Ressourcen der Schweiz zu schützen», hält sie in einer Medienmitteilung fest.

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ST. GALLEN. Die Regierung spricht sich klar gegen die Ecopop-Initiative aus. «Sie schadet einerseits der Volkswirtschaft mit starren Einwanderungsquoten, andererseits gibt sie vor, die natürlichen Ressourcen der Schweiz zu schützen», hält sie in einer Medienmitteilung fest. Die Initiative könne mit ihren Forderungen nicht überzeugen. Die starre Einwanderungsquote raube der Wirtschaft jegliche Entwicklungsmöglichkeit, und es würde ein akuter Mangel an Arbeitskräften drohen. In der High-Tech-Industrie, aber auch in anderen Wirtschaftszweigen führe dies zwangsläufig zu Arbeitsplatzverlagerungen, hält die Regierung weiter fest. Aber auch Spitäler, Pflegeheime, Baufirmen, Detailhändler und Landwirtschaftsbetriebe bekämen die Quote zu spüren, denn zu den Einwandernden werden auch Angeheiratete, zurückkehrende Auslandschweizer und Asylsuchende gezählt. Für notwendige Fachkräfte bliebe kaum ein Kontingent übrig, so die Regierung. Sie weist auch darauf hin, dass Bundesrat, Ständerat (mit 44 zu 1) und Nationalrat (mit 190 zu 3) die «gefährliche Initiative» deutlich ablehnen. (wo)

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