Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Kantonsrat sagt Ja zu Umbau des Theaters St. Gallen

St. Gallen Der St. Galler Kantonsrat bewilligte am Dienstag einen Kredit von 48,6 Millionen Franken für die Erneuerung des 50-jährigen Theatergebäudes. Dagegen ist nur die SVP.

Das 1968 eröffnete Theater St. Gallen im Stadtpark spaltet als markanter Bau die Gemüter: Den einen erscheint er als «architektonisches Juwel» oder «Leuchtturm», den andern als «Betonklotz» oder gar «Asbesthaufen». Voten aus der gestrigen Debatte im Kantonsrat, als es um die kostspielige Sanierung des denkmalgeschützten Beton-brut-Bau des Zürcher Architekten Claude Paillard ging. Dass die baulichen und technischen Verhältnisse im Theatergebäude komplett veraltet sind, ja «teilweise desolat», wie Baudirektor Marc Mächler (FDP) meinte, bezweifelte niemand. Nur ein Beispiel, gemäss Mächler: «Jede Waschküche eines Einfamilienhauses ist heute grösser als die Waschküche im Theater, die dazu noch jeden Tag in Betrieb ist.»

Und doch gingen die Meinungen im Rat weit auseinander: Während die Fraktionen von FDP, CVP-GLP und SP-Grüne geschlossen hinter der Vorlage der Regierung standen, machte sich die SVP für ein neues Theater stark. Ein Neubau sei längerfristig günstiger als ein «teures Flickwerk», argumentierte ihr Sprecher Karl Güntzel vergebens. Nun will die SVP das Ratsreferendum ergreifen. (mel)11

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.