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KANTON ST.: Vor Mobbing und Übergriffen schützen

Gallen Das Bistum und der Katholische Konfessionsteil haben ein Schutzkonzept für die seelische, geistige und körperliche Integrität verabschiedet und zwei Ombudspersonen bezeichnet.

Im Schutzkonzept werden sexuelle Übergriffe thematisiert, aber auch Mobbing und Arbeitsplatzkonflikte. Zum angesprochenen Personenkreis gehörten hauptamtliche und freiwillige Mitarbeitende im kirchlichen Bereich, teilte das Bistum St. Gallen gestern mit.

Die Prävention beginne beim Anstellungsprozess von kirch­lichem Personal und setze sich im Arbeitsalltag fort. Vorgesehen sind etwa Einführungen, Weiterbildungen sowie Supervisions­angebote.

Opfer sollen unterstützt werden

Neu wurden zwei Ombuds­personen ernannt: Dabei handelt es sich zum einen um die frühere SP-Regierungsrätin Kathrin Hilber, die bereits die Ombudsstelle für die kantonalen Verwaltungen von St. Gallen und Glarus innehat. Ihr Stellvertreter ist Tino Bentele.

Im Schutzkonzept wird weiter geregelt, wie die Angebote für die Nachbetreuung bei sexuellen Übergriffen aussehen. Unter anderem sollen die Opfer bei der Verarbeitung und Rehabilitation unterstützt werden.

Auch die staatskirchenrechtlichen Organe der beiden Kan­tone Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden hätten dem Schutzkonzept zugestimmt, heisst es weiter in der Mitteilung von gestern. (sda)

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