Kanton St. Gallen bei den Siedlungsflächen unter Druck

ST. GALLEN. Als einziger der grossen Kantone läutet St. Gallen im nächsten Jahr die neue Ära der Raumentwicklung mit einem neuen Planungs- und Baugesetz und einem überarbeiteten Siedlungs-Richtplankapitel ein.

Merken
Drucken
Teilen

ST. GALLEN. Als einziger der grossen Kantone läutet St. Gallen im nächsten Jahr die neue Ära der Raumentwicklung mit einem neuen Planungs- und Baugesetz und einem überarbeiteten Siedlungs-Richtplankapitel ein. Mit diesen zwei Instrumenten steuern die 77 Gemeinden ihre künftige Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklung.

Nach monatelangem Hin und Her setzte sich im Kantonsrat im Dezember 2015 das von der Regierung forcierte und von der St. Galler Bevölkerung in einer Referendumsabstimmung mitgetragene mittlere Wachstumsszenario durch. Nun kommt das Amt für Raumentwicklung bei den Siedlungsflächen unter Druck – und das mitten in der laufenden Vernehmlassung zum Richtplankapitel. Der Bund hatte die Zahlen für dieses Szenario kürzlich massiv nach oben korrigiert. Der Kanton St. Gallen wird nun rund 150 Hektaren mehr Siedlungsfläche ausweisen müssen. (cz) ? OSTSCHWEIZ 11