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Kanton schliesst deutlich besser ab als budgetiert

St. Gallen Im Budget für 2017 hatte die St. Galler Regierung beim operativen Ergebnis noch mit einem Minus von knapp 60 Mio. Franken gerechnet. Nun resultierte ein Ertragsüberschuss von 75,6 Mio. Franken. Damit befinde sich der Staatshaushalt in einer Phase der Gesundung, stellte Finanzchef Benedikt Würth (CVP) am Montag bei der Präsentation der Zahlen fest. Positiv ausgewirkt hatten sich unter anderem die Gewinnausschüttung der Nationalbank mit einem Mehrertrag von 44,1 Mio. Franken.

18,3 Mio. Franken mehr Steuereinnahmen

Weiter lagen die Steuererträge um 18,3 Mio. Franken höher als budgetiert. Davon stammten 14 Mio. Franken aus den Gewinn- und Kapitalsteuern. Im Kanton gebe es 139 Unternehmen – im Vorjahr 126 – , die über eine halbe Million Franken Steuern zahlten, sagte Felix Sager, Leiter des Steueramtes. Diese allein machten einen Anteil von rund 47 Prozent an den Unternehmensteuern aus.

Die Abweichungen zum Budget der Gesamtrechnung haben vor allem einen Grund: Wertberichtigungen bei den Spitalimmobilien in der Höhe von 235,6 Mio. Franken. Die Liegenschaften waren auf Januar 2017 vom Kanton auf die Spitalverbunde übertragen worden. Damals ging man von einem Wert von 320,2 Mio. Franken aus. Inzwischen habe sich aber gezeigt, dass dieser Betrag zu hoch angesetzt sei, stellte der Finanzchef fest. Der buchhalterische Wert der Spitalbauten in der Bilanz sei auf noch 84,6 Mio. Franken reduziert worden. (sda)11, 24

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