Kandidaten zeigen eine klare Haltung

Die anwesenden Nationalratskandidaten der CVP nahmen an der Versammlung deutlich Stellung zu aktuellen Themen.

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Die anwesenden Nationalratskandidaten der CVP nahmen an der Versammlung deutlich Stellung zu aktuellen Themen.

So regte beispielsweise Barbara Dürr (Gams) an, in bezug auf den derzeitigen Flüchtlingsstrom zu bedenken, dass mehrheitlich Flüchtlinge aus mittelständischen Verhältnissen zu uns kommen, «weil sie immerhin das nötige Geld für die Schlepper auftreiben können». Einkommensschwache seien aber weiterhin der Gewalt in ihrem eigenen Land ausgesetzt. Barbara Dürr ist überzeugt, dass Bundesrätin Sommaruga einen guten Job macht. «Sie probiert möglichst viele einzubinden, Kantone, aber auch Nachbarländer, weil das Problem ganz Europa betrifft.» Die meisten Menschen, die ihr Land in der Not verlassen, würden lieber in ihrer Heimat bleiben, «das ist aber meist nicht möglich».

Auf die Frage, wie gross eine Armee sein soll und wie viel sie kosten darf, antwortete David Imper (Heiligkreuz): «Wir müssen uns fragen, was wir mit unserer Armee wollen und welchen Zweck sie zu erfüllen hat. Es kann doch nicht sein, dass wir Flugzeuge anschaffen, die in der Schweiz bloss umkehren können, wofür aber pro Flugstunde immense Kosten anfallen. Damit könnte man sich ein gutes Flugabwehrsystem leisten – mit demselben Effekt.»

Luca Frei (Gams) beurteilt die Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) als gute Institution – «mir scheint aber, dass die Behörde zu weit weg ist von den Gemeinden». Seines Erachtens müsste diese Institution wieder enger mit den Gemeinden zusammenarbeiten. «Ich bin der Meinung, dass extern beauftragte Sozialarbeitende möglichst aus den jeweiligen Gemeinden eingesetzt werden sollten.» (bey)